Als Carlo Bocchino 1898 aus Argentinien in die Heimat zurückkehrte und beschloss, eine Grappa-Brennerei zu eröffnen, begann für den Grappa im Piemont eine neue Epoche. Bisher war er lediglich als billiger Schnaps in einfachen Wirtschaften bekannt gewesen, doch Bocchino war einer der ersten, die das Potenzial des hochwertigen Moscato-Tresters erkannte. Der Trester der für diese Gegend typischen weißen Arneis- Trauben ist der Rohstoff für diesen trockenen, warmen und duftigen Grappa. In der Nase ist er entschieden, dabei aber gleichzeitig fein und schmeichelnd.