Jedes Jahr, Anfang Oktober, werden die Trauben der Grande Champagne, der Petite Champagne und aus den Weingärten des Fins Bois separat vinifiziert. Die Moste lässt man ruhen, bis sich die Trubstoffe gesetzt haben, dann startet die Kaltvergärung. Von den Weinen eines jeden Weinbergs wird nun eine Probe genommen und analysiert. Nur Weine, die eine optimale Qualität aufweisen, werden zurückbehalten, um daraus LANDY COGNAC zu destillieren. Landy Cognac wird in kleinen Kupferkesseln von 25 Hektolitern gebrannt.
Während der ersten Destillation wird der an Hefen reiche Wein sanft erhitzt, um eine langsame und kontrollierte Alkoholverdunstung zu sichern. Die Alkoholschwaden steigen zuerst in den zwiebel-förmigen Kesseldeckel auf und werden dann in die kupferne Kühlschlange geleitet, in der der Dampf kondensiert. Die so gewonnene Flüssigkeit, der „brouillis“, ist in diesem Stadium leicht trüb und hat einen Alkoholgehalt von 28 vol. %.
Der "brouillis" wird nun ein zweites Mal zur so genannten „bonne chauffe“ destilliert. Diesmal wird nur das Herzstück zur weiteren Reife bewahrt, die Destillate von Anfang und Ende des Brennprozesses (“Kopf” und “Schwanz”) werden vernichtet. Nach über 24 Stunden behutsamer, zweifacher Destillation hat das Eau-de-vie einen Alkoholgehalt von 70 vol. % erreicht (statt der gesetzlich maximal zulässigen 72 %). Der langsame Brennvorgang "auf den Feinhefen" (oder "en lait") garantiert eine optimale, schonende Extraktion der aromatischsten Komponenten der Weine und verleiht dem Cognac seine einzigartig komplexen, konzentrierten Fruchtaromen, die auch noch nach Jahrzehnten der Fassreife spürbar bleiben. Der Landy VS ist angenehm in der Nase, weich und harmonisch. Mit Blumen- und Orangenaroma. Sein Bukett erinnert an den Geschmack von Weintrauben der ersten Lese.