Der Portwein – die Engländer nenn ihn kurz Port, die Portugiesen sagen Porto – bildet mit dem
Champagner
und dem
Sherry
das ursprüngliche Trio der großen „weiterverarbeiteten“ Weine. Sie alle sind Veredelungen der natürlichen Erzeugnisse ihrer jeweiligen Region. Anfang des 18. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war der Port in England so ziemlich der meistgetrunkene Wein. Ausschließlich junge Weine mit ausgeprägtem
Charakter
und großer Konzentration werden zurückbehalten und zum Twany weiterentwickelt. Die Bezeichnung zielt auf die nach vielen Jahren Faßlagerung gelbbraun gewordene Farbe.