An der Spitze des Weinguts Philipp Kuhn steht die erste
Lage
, aus den besten Weinbergen des Weinguts, zu erkennen an der goldenen Kapsel. Aus diesen entstehen die trockenen großen Gewächse und einige, wenige fruchtsüße Prädikatsweine. Die Weine haben ein sehr niedriges Ertragsniveau von unter 45 hl pro
Hektar
und gehören zu den nationalen und internationalen Topgewächsen. Für die Pfalz zugelassen große Gewächs Rebsorten sind nur:
Riesling
, Weißer Burgunder und
Spätburgunder
(Pinot Noir). Dieses große Gewächs stammt aus der
Lage
Laumersheimer Steinbuckel. Wie der Name schon sag findet man im Steinbuckel einen massiven, Kalksteinfels im Unterboden. Im Mittelalter wurden hier zum Häuserbau auch Kalksteine gebrochen. Die
Lage
ist an der Abruchkante eines Höhenzugs, der eine der höchsten Hügel Laumersheims darstellt. Die Rotweine werden bei Philipp Kuhn nach traditionellen Methoden vinifiziert. Die Traubenernte geschieht konsequent von Hand, zum Teil in mehreren Durchgängen von Anfang Oktober bis November. So erhält er optimal reife, aber gleichzeitig gesunde Beeren. Diese werden von ihrem Stielgerüst getrennt und durch klassische Maischegärung zum Teil über mehrere Wochen vergoren. Dieser
Spätburgunder
reifte für rund 18 Monate in Barriques. Das Ergebnis ist ein Wein von internationalem Format, feine, burgundische Art. Charmante Fruchtnote, bei intensivem
Körper
. Wunderbar eingebundene
Gerbstoffe
. Der Wein hat enorme Dichte und
Struktur
ist aber trotzdem sehr elegant, nahezu verspielt.. Ein Deutscher
Spätburgunder
, der im Konzert der „Großen“ aus
Burgund
mehr als ein „Wörtchen“ mitreden kann. Einer der erfolgreichsten Weine in Deutschland des Jahrgangs 2006. „Gewinner des Dt. Rotweinpreises“, „Einer der besten
Spätburgunder
im großen Eichelmann“, „Finalteilnehmer Gault Millau“, „Finalteilnehmer Int. Pinot Noir Cup“.