Guter Wein

Was ist eigentlich guter Rotwein?

Es kommt häufig vor, dass man von Kunden nach einem „guten Wein“ gefragt wird. Diese Frage ist auf der einen Seite von jemandem, der sich nicht groß mit Wein beschäftigt sehr verständlich, aber andererseits auch sehr schwer zu beantworten.
Wenn jemand einen guten oder leckeren Wein möchte, dann kann man eigentlich erst einmal nur zu den Bestsellern greifen, die den meisten Kunden munden, die schlicht dem Mainstream entsprechen, meistens recht unkompliziert, aber fruchtig und angenehm sind und so vielen Leuten ganz ungezwungen schmecken.

 

Aber was ist denn eigentlich guter Rotwein oder allgemein guter Wein? Die Antwort auf diese Frage kann man so nicht einfach geben. Wenn jemand ein gutes Auto will, dann ist der Verkäufer auch erst einmal überfordert, denn jeder Kunde hat andere Anforderungen. Der eine hat vier Kinder und benötigt eine große Familienkutsche, andere sind täglich stundenlang hinter dem Steuer und brauchen viel Komfort, wieder anderen ist Wendigkeit, geringer Kraftstoffverbrauch und Stadttauglichkeit wichtig. Daher muss der Kunde dem Autoverkäufer diese Informationen geben, bevor der ernsthafte Vorschläge machen kann. Das leuchtet jedem ein.
 Das gleiche Phänomen findet man auch in der Weinwelt. Die Ansprüche an „gute Weine“ sind von Person zu Person unterschiedlich. Manche stehen auf viel Frucht und die eher süßeren Noten am Gaumen, andere brauchen kräftige, muskulöse und säurebetonte Weine und wieder andere schwören auf würzige, eher holzige Tropfen.

 

Guter Wein liegt im Auge des Betrachters.

 

 

Etwas anderes ist hingegen die Qualität von Wein. Selbstverständlich gibt es Weine, die qualitativ hochwertiger sind, als andere. So wie die Bauteile eines Mercedes höher Ansprüche aufweisen, wie die eines Toyotas, so finden sich in teureren Weine weniger Zusätze als in viele Supermarktflaschen.
Doch auch Qualität macht einen Wein für den Konsument nicht automatisch besser. Psychologisch vielleicht, denn viele Leute versuchen Weine, die teurer waren, auch besser zu finden. Dabei ist nur das gut, was schmeckt.
Nimmt man beispielsweise einen Wein, der nach 20 Jahren Flaschenreife alle primären Geschmacksnoten, wie beispielsweise die Frucht verloren hat, schon fast rostfarben daherkommt und von Weinkenner für seine Komplexität, seine perfekte Nase und seine Weichheit in den Himmel gelobt wird. Allein die lange Lagerzeit wird den Preis dieses Weines deutlich in die Höhe treiben und seine Nachfrage steigern. Doch wird es viele normale Konsumenten geben, die nicht wirklich einen Reiz in dieser Veränderung des Weines finden. Die Reifezeit steigert die Qualität des Weines, aber für viele wird er dadurch nicht besser.

 

Aber wie komme ich nun an guten Wein?

Um Wein zu kaufen, den man selber als gut empfindet, muss man selbst ein wenig etwas üb den eigenen Geschmack wissen. Wer selbst noch nie Wein getrunken hat, der wird wohl erst von der Säure der meisten Rotweine abgeschreckt sein. Genauso wie Leute, die noch nie Auto gefahren haben, wohl auch nicht mit einem unhandlichen Familienwagen beginnen sollten.
Es ist wichtig, die eigenen Ansprüche ein wenig zu kennen, oder probierfreudig zu sein. Kann man dem Weinhändler beispielsweise einige Weine nennen, die einem gut schmecken, ohne selbst wirklich bestimmen zu können, weshalb, dann kann der Experte anhand dieser Angaben versuchen ähnliche Flaschen vorzuschlagen und so Ihren Geschmack zu treffen, und „gute Weine“ auszusuchen.

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