DRY JANUARY: Ein Monat ohne Alkohol wird zum Trend

DRY JANUARY: Ein Monat ohne Alkohol wird zum Trend

Ihr habt sicher schon vom neuesten Trend gehört - Der "Dry January" – ein Monat ganz ohne Alkohol, der uns nach den festlichen Exzessen des Dezembers wieder auf Kurs bringen soll. Diese Idee ist nicht neu, sie begann tatsächlich schon im Jahr 2013, initiiert durch die britische Organisation „Alcohol Concern“. Das Ziel war simpel, aber wirkungsvoll: Nach den oft exzessiven Feierlichkeiten rund um Weihnachten und Silvester sollte eine bewusste Pause vom Alkoholkonsum eingelegt werden.

Was als lokale Initiative begann, hat sich mittlerweile zu einer globalen Bewegung entwickelt. Auch in Deutschland finden immer mehr Menschen Gefallen an der Idee, den Januar trocken, also alkoholfrei, zu verbringen. Aber was genau bringt uns dieser Verzicht, und warum entscheiden sich so viele Menschen für einen Monat ohne Alkohol?

Gesundheitliche Vorteile des Dry January

Es geht beim Dry January um mehr als nur um eine kurzfristige Herausforderung. Es ist eine Chance zur Selbstreflexion und Förderung der eigenen Gesundheit. Die Vorteile? Eindeutig! Der Körper kann sich regenerieren, was zu besserem Schlaf, mehr Energie und sogar zu Gewichtsverlust führen kann. Die Leber und andere Stoffwechselprozesse bekommen eine wohlverdiente Pause. Außerdem fördert der Dry January die Auseinandersetzung mit dem eigenen Alkoholkonsum – etwas, das wir vielleicht viel zu selten tun.

Trotz Dry January auch mal einen Wein genießen

Aber müssen wir im Januar wirklich komplett auf Wein verzichten? Nein, müssen wir nicht! Es gibt mittlerweile großartige alkoholfreie Alternativen. Wusstet ihr, dass es sogar alkoholfreie Spirituosen wie Gin oder Rum oder Whisky gibt? Wir haben diese sogar hier bei uns im Shop. Zugegeben, geschmacklich kommen Sie an Ihre alkoholischen Vorbilder nicht ran, gerade zum mixen sind sie aber brauchbare Alternativen.

Wein trinken auch ohne Alkohol

Bei alkoholfreien Getränken solltet ihr darauf achten, dass auf den Getränken „ohne Alkohol“ steht – das bedeutet wirklich 0 % Alkohol. „Alkoholfrei“ erlaubt dagegen bis zu 0,5 % Alkohol pro Liter.  Das ist allerdings eher für Menschen wichtig, die aus medizinischen Gründen auf Alkohol verzichten müssen oder für die, die trockene Alkoholiker sind. Jeder Fruchtsaft kann nämlich auch bis zu 0,5% Alkohol enthalten. Für diejenigen unter euch, die es nicht ganz so streng sehen, gibt es auch alkoholreduzierten Wein. Hie findet Ihr alkoholfreien Wein.

Veganuary trifft Dry January

Man kann im Januar aber auch anders Verzichten. Hier kommt der Verzicht auf tierische Produkte auch immer mehr in Mode. Eine interessante Kombination, die ebenfalls immer beliebter wird, ist der Dry January zusammen mit dem Veganuary – ein Monat ohne tierische Produkte. Diese Doppel-Challenge fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern bietet auch die Gelegenheit, den veganen Lebensstil auszuprobieren. Wenn man schon bei einer Sache diszipliniert ist, warum dann nicht bei zweien?

Veganuary

Diesen Trend gibt es ja auch in der klassichen Fastenzeit, wo viele mittlerweile auf Handys vezichten, auf Social Media Portale oder auf Sex..... Na gut, soweit wollen wir es dann wirklich nicht treiben. ;-)

Kritik am Dry January

Trotz der offensichtlichen Vorteile gibt es auch Kritik am Dry January. Einige argumentieren, dass ein Monat ohne Alkohol nicht ausreicht, um langfristige Veränderungen im Konsumverhalten zu erzielen. Andere befürchten, dass nach dem Januar der Alkoholkonsum wieder stark ansteigen könnte, da die Selbstkontrolle im Januar zu einer Art „Rückprall“-Effekt führen könnte. Natürlich sollte man seinen Alkoholkonsum das ganze Jahr über im Griff halten. Aber Moralapostel denen es nie genug ist, was man macht, gibt es heutzutage ja immer mehr und über Social Media Kanäle darf heute jeder seine Meinung der Welt kundtun. 

Fazit

Trotz der Kritikpunkte ist der Dry January mehr als nur eine Modeerscheinung. Er hat sich zu einer wichtigen Bewegung entwickelt, die weltweit Anerkennung findet. Die Teilnahme am Dry January zeigt einen Trend zu einem verantwortungsbewussteren Umgang mit Alkohol und ein gesteigertes Bewusstsein für die eigenen Lebensgewohnheiten. Also, wer von euch ist dieses Jahr dabei? Aber ob ihr da jetzt mitmacht oder nicht, lasst euch auf jeden Fall nicht reinquatschen sondern steht zu eurer Entscheidung. Für mich gilt: "Ein Leben ohne Wein ist möglich.... aber sinnlos."

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