Hähnchen-Curry mit selbstgemachter Currypaste & Naan
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Jochen Mössner
- MAGAZIN
- 12.03.2026
Curry und Naan gehören zu den großen Klassikern der südasiatischen Küche und stehen für aromatische Gewürzvielfalt, Wärme und Genuss. Während ein Curry durch das langsame Zusammenspiel von Gewürzen, frischen Zutaten und einer cremigen Sauce seinen charakteristischen, tiefen Geschmack entwickelt, sorgt Naan als weiches, frisch gebackenes Fladenbrot für die perfekte Ergänzung. Es eignet sich ideal, um die würzige Sauce aufzunehmen und macht das Gericht zu einem rundum stimmigen Erlebnis.
Hähnchen-Curry mit selbstgemachter Currypaste & Naan
Zutaten
Für die Currypaste
50 g frischer Ingwer
1 Stück frischer Kurkuma (ca. 20–30 g)
2 große rote Zwiebeln
5 Kirschtomaten
1 rote Chili
½ Bund Koriandergrün (Stiele mitverwenden)
10 EL Erdnussöl
5 Curryblätter
1 EL schwarze Senfsaat
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz (optional)
Für das Hähnchen-Curry
500 g Hähnchenbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten
5–6 EL der Currypaste
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
200 ml Hühnerbrühe
2 EL Erdnussöl
Optional: 1 TL Limettensaft und eine Prise Zucker
Salz nach Geschmack
Zum Servieren
3–4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
Frisches Koriandergrün, grob gehackt
Für das Naan Brot
500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 TL Trockenhefe
150 ml lauwarmes Wasser
100 g Naturjoghurt (Zimmertemperatur)
2 EL geschmolzene Butter
Zum Bestreichen
2–3 EL geschmolzene Butter oder Ghee
Zubereitung
Naan Brot
Teig herstellen
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
Hefewasser, Joghurt und Öl hinzufügen. Alles zu einem weichen, glatten Teig verkneten. Der Teig sollte weich und leicht elastisch sein. Teig gehen lassen. Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
Formen
Teig kurz durchkneten und in 6–8 Portionen teilen. Kugeln formen und 10 Minuten ruhen lassen. Jede Kugel dünn oval oder rund ausrollen (ca. 3–4 mm dick).
Backen
Eine schwere Pfanne (am besten Gusseisen) sehr heiß werden lassen – ohne Fett. Ein Naan hineinlegen. Sobald Blasen entstehen und die Unterseite braune Flecken hat (ca. 1 Minute), wenden. Die zweite Seite ebenfalls kurz backen, bis schöne Röststellen entstehen.
Currypaste herstellen
Ingwer und Kurkuma schälen und grob würfeln. Zwiebeln schälen und grob schneiden. Tomaten halbieren. Chili grob hacken. Knoblauch schälen. 2 EL Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen. Senfsaat hineingeben und warten, bis sie zu springen beginnt. Curryblätter kurz mitrösten. Zwiebeln, Ingwer, Kurkuma und Knoblauch zugeben und 5–7 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln weich und leicht gebräunt sind. Chili und Tomaten hinzufügen und weitere 2–3 Minuten garen. Mischung etwas abkühlen lassen, dann mit dem Koriandergrün und dem restlichen Erdnussöl (8 EL) fein pürieren. Mit Salz abschmecken und in ein sauberes Glas füllen.
Hähnchen anbraten
1 EL Öl in einer großen Pfanne oder einem Topf erhitzen. Hähnchenstücke rundherum kurz scharf anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
Currysauce zubereiten
Restliches Öl in derselben Pfanne erhitzen. 5–6 EL Currypaste hineingeben und 2–3 Minuten anrösten, bis sie intensiv duftet. Mit Kokosmilch ablöschen und gut verrühren. Brühe zugeben und aufkochen lassen. Hitze reduzieren und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
Hähnchen garziehen
Hähnchen zurück in die Sauce geben. 6–8 Minuten sanft köcheln, bis das Fleisch durchgegart und zart ist. Mit Salz abschmecken und optional mit Limettensaft oder einer Prise Zucker abrunden.
Weinempfehlung
Die Liebfraumilch vom Weingut Christoph Hammel ist ein idealer Begleiter zu diesem aromatischen Hähnchen-Curry mit selbstgemachter Currypaste und Naan, weil sie die intensiven Gewürze und die cremige Textur des Gerichts harmonisch ausbalanciert. Die feine, fruchtbetonte Restsüße wirkt ausgleichend auf die angenehme Schärfe von Chili, Ingwer und Senfsaat und sorgt dafür, dass die Würze weich und rund am Gaumen erscheint. Gleichzeitig bringt die lebendige, gut eingebundene Säure Frische ins Spiel und setzt einen angenehmen Kontrast zur cremigen Kokosmilchsauce, sodass das Gericht leicht und ausgewogen wirkt.