Kritharaki mit Hähnchen, Garnelen, Chorizo und Gemüse

Kritharaki mit Hähnchen, Garnelen, Chorizo und Gemüse

Kritharaki – kleine Pasta mit großer Tradition

Kritharaki, auch bekannt als Orzo, Manestra oder Risoni, ist eine kleine, reisförmige Pasta, die ihren Ursprung in der griechischen und mediterranen Küche hat. Der Name „Kritharaki“ leitet sich vom griechischen Wort für Gerste ab – „krithari“ – da die Pasta optisch an Gerstenkörner erinnert. Trotz ihrer reisähnlichen Form handelt es sich um ein klassisches Teigprodukt auf Basis von Hartweizengrieß.

Herkunft

Kritharaki ist besonders in Griechenland, der Türkei und Italien weit verbreitet. In Italien kennt man die Pasta als „Risoni“, im Nahen Osten ist sie ebenfalls fester Bestandteil der Alltagsküche. In der griechischen Küche hat sie seit Jahrhunderten einen festen Platz und wird sowohl in traditionellen Eintöpfen als auch in Ofengerichten.

Kritharaki wird meist wie Risotto zubereitet: kurz angeröstet und dann schrittweise mit Brühe aufgegossen. Durch ihre Form und Textur verbinden sie sich hervorragend mit Saucen und Gewürzen.

Kritharaki ist mehr als nur eine Beilage – sie ist ein geschmackvoller Allrounder, der mediterrane Aromen auf besonders harmonische Weise aufnimmt und weiterträgt. Ob als Hauptgericht oder raffinierte Beilage: Diese kleine Pasta bringt Abwechslung auf den Teller.

Zutaten (für ca. 4 Personen)

Für die Brühe:

  • 4 Hähnchenschenkel

  • 1 Bund Suppengrün

  • 1 Lorbeerblatt

  • Kaltes Wasser

Für das Hauptgericht:

  • 500 g Kritharaki (griechische Reisnudeln)

  • 500 ml Hühnerbrühe

  • 300 g Garnelen (geschält und entdarmt)

  • 1 Chorizo

  • 100 g schwarze Oliven (z. B. Kalamata)

  • 250 g TK-Erbsen

  • 1 rote Spitzpaprika

  • 2 Zwiebeln

  • 2 Knoblauchzehen

  • 50 ml Weißwein

  • Olivenöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • 3 TL Geräuchertes Paprikapulver


Zubereitung

1. Hühnerbrühe kochen

  • Das Suppengrün grob zerkleinern.

  • Zusammen mit den Hähnchenschenkeln und dem Lorbeerblatt in einen großen Topf mit kaltem Wasser geben.

  • Aufkochen und anschließend ca. 1 Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Tipp: Für eine besonders kräftige Brühe die Hühnerhaut und -knochen nach dem Entbeinen wieder in den Topf geben und mehrere Stunden weiterköcheln lassen.

2. Zutaten vorbereiten

  • Chorizo in dünne Scheiben schneiden.

  • Paprika entkernen und würfeln.

  • Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.

  • Gekochte Hähnchenschenkel aus der Brühe nehmen, Haut und Knochen entfernen und das Fleisch in grobe Stücke zupfen. Beiseitestellen.

3. Kritharaki zubereiten

  • In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen.

  • Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anschwitzen.

  • Kritharaki dazugeben und kurz mitrösten.

  • Mit Rauchpaprika, Salz und Pfeffer würzen.

  • Mit Weißwein ablöschen, dann die Hühnerbrühe angießen.

4. Weitere Zutaten hinzufügen

  • Nach ca. 10 Minuten Kochzeit die Erbsen, Paprika und Garnelen zugeben.

  • Weitere 5 Minuten später Hähnchenfleisch und Oliven unterheben.

  • Alles zusammen leise köcheln lassen, bis die Kritharaki gar, aber noch bissfest sind.

Hinweis: Sollte am Ende noch zu viel Flüssigkeit im Topf sein, einfach etwas Brühe abgießen.

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Unsere Bewertung

94/100

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13% Alk.
Artikel: 134011

Meine Weinempfehlung:
Der perfekte Begleiter zu diesem Gericht ist für mich der Cabernet Blanc Intense von Christoph Hammel. Durch seine Reifung im Eichenfass bringt dieser Wein eine kraftvolle Struktur mit, die mühelos mit der würzigen Aromatik von Chorizo, Oliven und Rauchpaprika harmoniert – ohne das Gericht dabei zu überdecken. Seine elegante, fein eingebundene Säure verleiht dem Gesamtbild eine erfrischende Note und rundet die Aromen wunderbar ab.

 

Jochen Mössner

Weinexperte / Einkaufsleiter

Jochen Mössner, Jahrgang 1972, ist Prokurist, Gesellschafter und verantwortlicher Einkäufer bei genuss7.de. Der Kaufmann entdeckte in seinen Zwanzigern seine Leidenschaft für Wein, als er von seinem Onkel eine größere Sammlung an Flaschen geschenkt bekam. Die Neugier wurde schnell zu einem ernsthaften Interesse, das er durch Kurse, Seminare und umfangreiche Fachliteratur vertiefte. Schon bald begann er, erste Weinläden und gastronomische Betriebe zu beraten und sammelte dabei wertvolle Praxiserfahrung.

2007 machte er aus seiner Leidenschaft ein berufliches Projekt und war an der Gründung von genuss7.de beteiligt, einem Onlinehändler, der bis heute für ein klares Qualitätsversprechen steht. Jochens Anspruch war von Anfang an, ausschließlich Weine ins Sortiment aufzunehmen, die seinen eigenen hohen Standards entsprechen.