Pizza Napoletana – Die Königin der Pizzen

Pizza Napoletana

Die Pizza Napoletana stammt aus der italienischen Stadt Neapel und gilt als Ursprung der modernen Pizza. Ihre Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Damals war sie ein einfaches, günstiges Gericht der neapolitanischen Bevölkerung: Fladenbrot, belegt mit wenigen, frischen Zutaten und direkt im Holzofen gebacken. Weltweit bekannt wurde sie 1889, als der Pizzabäcker Raffaele Esposito zu Ehren der italienischen Königin Margherita eine Pizza in den Farben der italienischen Flagge kreierte – mit Tomaten (rot), Mozzarella (weiß) und Basilikum (grün). Die Pizza Margherita war geboren.


Was die Pizza Napoletana besonders macht, ist ihre klare Tradition und ihre kompromisslose Qualität. Der Teig besteht nur aus wenigen Zutaten: Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Er wird langsam fermentiert, meist über 24 Stunden, wodurch er besonders aromatisch und leicht wird. Typisch ist der weiche, elastische Teig, der von Hand geformt und niemals mit einem Nudelholz ausgerollt wird.


Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist der charakteristische Rand, der sogenannte Cornicione: luftig, hoch aufgegangen und leicht gebräunt mit typischen dunklen "Leopardenflecken" vom heißen Ofen. Gebacken wird die Pizza Napoletana traditionell in einem Holzofen bei etwa 450–500 °C – und das nur für 60 bis 90 Sekunden.


Auch bei den Zutaten gilt: weniger ist mehr. Verwendet werden ausschließlich hochwertige Produkte wie San-Marzano-Tomaten, Mozzarella di Bufala oder Fior di Latte, frisches Basilikum und natives Olivenöl extra.

 

Zutaten (für 4 Personen): 

Für den Teig

650 g Weizenmehl (Tipo 00)

350 ml kaltes Wasser

15 g Salz
1 g frische Hefe

Für den Belag

400 g geschälte Tomaten (am besten San-Marzano-Tomaten)

400 g Fior di Latte (gut abgetropft)

Frische Basilikumblätter

Natives Olivenöl extra

Salz nach Geschmack

Zubereitung

Teig (48 Stunden Reifezeit)

Ablauf 

Tag 1 
Hefe im Wasser auflösen. Mehl einrühren, kurz vermengen. Salz zugeben und 8–10 Minuten kneten (per Hand oder Maschine), bis der Teig glatt und elastisch ist.

 Teig 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel 24 Stunden im Kühlschrank (4–6 °C) reifen lassen.

Tag 2 
Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 4 Stücke à ca. 250 g teilen. Zu straffen Kugeln schleifen. In einer Teigbox oder auf einem bemehlten Tablett abgedeckt weitere 24 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. 

Backtag

Teiglinge 2–3 Stunden vor dem Backen bei Raumtemperatur akklimatisieren.

Tomatensauce

Die Tomaten mit der Hand oder Gabel zerdrücken. Leicht salzen, ein paar Tropfen Olivenöl hinzugeben.

Pizza formen
Eine Teigkugel in Mehl wenden und von Hand von innen nach außen drücken, sodass ein dünner Boden und ein luftiger Rand 

entsteht. Kein Nudelholz verwenden.

Belegen

2–3 EL Tomatensauce dünn verteilen.

 Fior di Latte in Stücke zupfen und gleichmäßig darauf geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln.

Backen
Bei rund 450 Grad für 60 bis 90 Sekunden backen.

Anrichten
Einige Basilikumblätter auf der Pizza verteilen.

Weinempfehlung:

Ein trockener Lambrusco Secco ist eine hervorragende, authentische und sehr trinkfreudige Begleitung zur klassischen Pizza Napoletana – besonders, wenn du es lebendig und erfrischend magst. Mit seiner leichten Frucht und den zurückhaltenden Tanninen überdeckt ein trockener Lambrusco die feinen Aromen von Fior di Latte und frischem Basilikum nicht. Gleichzeitig sorgt seine feine Perlage für eine angenehme Spritzigkeit, die den Gaumen erfrischt und ist ideal in Kombination mit geschmolzenem Käse und einem Hauch Olivenöl.

 

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Unsere Bewertung

93/100

Kundenbewertung

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Jochen Mössner

Weinexperte / Einkaufsleiter

Jochen Mössner, Jahrgang 1972, ist Prokurist, Gesellschafter und verantwortlicher Einkäufer bei genuss7.de. Der Kaufmann entdeckte in seinen Zwanzigern seine Leidenschaft für Wein, als er von seinem Onkel eine größere Sammlung an Flaschen geschenkt bekam. Die Neugier wurde schnell zu einem ernsthaften Interesse, das er durch Kurse, Seminare und umfangreiche Fachliteratur vertiefte. Schon bald begann er, erste Weinläden und gastronomische Betriebe zu beraten und sammelte dabei wertvolle Praxiserfahrung.

2007 machte er aus seiner Leidenschaft ein berufliches Projekt und war an der Gründung von genuss7.de beteiligt, einem Onlinehändler, der bis heute für ein klares Qualitätsversprechen steht. Jochens Anspruch war von Anfang an, ausschließlich Weine ins Sortiment aufzunehmen, die seinen eigenen hohen Standards entsprechen.