Bodegas Roda
Als das katalanische Paar Mario Rotllant und Carmen Daurella im Jahr 1988 in die Rioja kamen, erkannten sie das enorme Potenzial der Weinberge dieser Region. Sie waren überzeugt, dass hier nicht nur gute, sondern die besten Weine entstehen könnten. So entstand Roda im berühmten Bahnhofsviertel von Haro und gab von Anfang an der Qualität eine neue Dimension.
Mario Rotllant erwarb insgesamt 21 Parzellen mit einer Gesamtrebfläche von über 150 Hektar in den besten Lagen der Rioja Alta und Alavesa. Ein Expertenteam um den renommierten Weinbauprofessor Santolaya wurde engagiert, um die Weinproduktion zu optimieren. Bei jeder Phase der Weinbereitung zieht Roda hochqualifizierte Weinexperten und Akademiker hinzu.
Die Trauben werden mit größter Sorgfalt verarbeitet, wobei Roda auf den Einsatz von Pumpen für das Umlagern von Trauben oder Weinen verzichtet. Die Moste fermentieren in großen Holzbottichen aus französischer Eiche. Roda besitzt genau 17 dieser Bottiche, genannt Tiñas, sodass jede einzelne Parzelle separat vergoren werden kann.
Nach 12 Monaten in Barriques erfolgt eine kontinuierliche Verkostung und akribische Beobachtung der Weine. Anschließend werden die Weine zum ersten Mal entsprechend ihrer Charakteristiken assembliert (verschnitten). Nach der Assemblage reifen die Weine weitere 4 Monate in Barriques, bevor sie schließlich abgefüllt werden.
In der Flasche werden die Weine von Roda dann weitere 20 bis 24 Monate gelagert, bevor sie auf den Markt kommen. Rodas Anspruch ist es, Weine anzubieten, die bereits trinkreif sind, aber auch noch über 10 Jahre und mehr gelagert werden können. Das Weingut strebt nach der Perfektion von Weinen, die die einzigartige Persönlichkeit der Rioja widerspiegeln.