Cava kaufen | spanischer Schaumwein

Cava kaufen: spanischer Schaumwein aus der Flasche
Cava gärt ein zweites Mal in der Flasche, genau wie Champagner, und liegt mindestens neun Monate auf der Hefe. Er kostet nur einen Bruchteil.
Unten kannst du das Sortiment online bestellen, von brut nature bis halbtrocken, dazu Reserva und Gran Reserva. Darunter erklären wir, was Cava ist, wie er sich von Sekt und Champagner unterscheidet und woran du gute Flaschen erkennst.
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Vegan und BioEmpfehlungGonzalez Byass Penedes, SpanienMacabeo, ParelladaHalbtrocken
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Nicht nur für den Jet Set
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14 Artikel
Cava verstehen
Was ist Cava?
Cava ist spanischer Schaumwein mit geschützter Herkunft. Er muss nach der traditionellen Methode hergestellt werden, das heißt: Die zweite Gärung, aus der die Kohlensäure entsteht, findet in derselben Flasche statt, die du später öffnest. Danach liegt der Wein auf der Hefe, mindestens neun Monate.
Der Name kommt vom katalanischen und spanischen Wort für Keller. Genau dort reifen die Flaschen, liegend, im Dunkeln, bei gleichbleibender Temperatur.
Anders als bei Rioja oder Ribera del Duero ist Cava keine Region, sondern eine Herkunft, die über mehrere Gebiete verteilt liegt. Das ist eine Besonderheit im spanischen Weinrecht.
Aus welchem Land kommt Cava?
Aus Spanien. Der weitaus größte Teil entsteht in Katalonien, im Penedès rund um die Stadt Sant Sadurní d'Anoia, wo auch die großen Kellereien sitzen.
Erlaubt ist Cava aber in vier Zonen: den Comtats de Barcelona mit dem Penedès als Kernland, dem Valle del Ebro mit Rioja, Navarra und Aragón, den Viñedos de Almendralejo in der Extremadura und der Zone Requena bei Valencia. Es gibt also legalen Cava außerhalb Kataloniens.
Die Rebsorten
Drei weiße Sorten bilden die klassische Grundlage:
- Macabeo, in der Rioja Viura genannt, bringt Frucht, Apfel und Zitrone.
- Xarel·lo liefert Struktur, Säure und Lagerfähigkeit. Sie ist die eigenwilligste der drei.
- Parellada steuert Feinheit und florale Noten bei und hält den Alkohol niedrig.
Zugelassen sind daneben Chardonnay und Pinot Noir, die vielen Cavas mehr Fülle geben, sowie Malvasía. Für Rosado kommen Garnacha, Monastrell, Pinot Noir und die katalanische Sorte Trepat dazu. Ein Cava Rosado muss mindestens ein Viertel rote Trauben enthalten.
Wie Cava gemacht wird
Zuerst entsteht ein stiller Grundwein. Ihm werden Hefe und etwas Zucker zugesetzt, dann wird die Flasche verschlossen. In der Flasche vergärt die Hefe den Zucker, das dabei entstehende Kohlendioxid kann nicht entweichen und löst sich im Wein. Das ist die zweite Gärung.
Danach bleibt die tote Hefe im Wein liegen. Je länger dieses Hefelager dauert, desto feiner wird die Perlage und desto deutlicher schmeckt man Brioche, Nuss und Hefegebäck. Zum Schluss wird die Hefe im Flaschenhals gesammelt, vereist und herausgeschossen. Was dann fehlt, wird mit der Dosage aufgefüllt, und die entscheidet über die Süße.
Wichtig: Bei Cava ist die Flaschengärung Pflicht. Ein Schaumwein, der im Drucktank vergoren wurde, darf sich nicht Cava nennen.
Die Reifestufen
- Cava de Guarda: mindestens neun Monate auf der Hefe. Die Basis, frisch und fruchtig.
- Reserva: mindestens achtzehn Monate. Mehr Tiefe, erste Hefenoten.
- Gran Reserva: mindestens dreißig Monate, immer brut oder trockener. Cremig, mit deutlichem Brioche-Ton.
- Cava de Paraje Calificado: mindestens sechsunddreißig Monate, aus einer einzelnen anerkannten Lage. Die kleinste und teuerste Kategorie.
Reserva, Gran Reserva und Paraje Calificado laufen zusammen unter dem Dach Cava de Guarda Superior und stammen aus Reben von mindestens zehn Jahren.
Brut, Brut Nature, Seco: wie süß ist welcher Cava?
Die Angabe auf dem Etikett bezieht sich auf den Restzucker in Gramm je Liter. Verwirrend ist, dass die Namen nicht dem Sprachgefühl folgen: Extra Seco heißt extra trocken, ist aber süßer als Brut.
- Brut Nature: bis 3 Gramm, ohne zugesetzte Dosage
- Extra Brut: bis 6 Gramm
- Brut: bis 12 Gramm, die mit Abstand häufigste Stufe
- Extra Seco: 12 bis 17 Gramm
- Seco: 17 bis 32 Gramm
- Semiseco: 32 bis 50 Gramm
- Dulce: über 50 Gramm
Wer trockenen Schaumwein sucht, bleibt bei Brut Nature, Extra Brut oder Brut. Semiseco passt zu Dessert und zu Blauschimmelkäse.
Cava, Sekt oder Champagner?
Cava und Sekt: Der Unterschied liegt in Herkunft und Verfahren. Cava kommt aus Spanien und muss in der Flasche vergären. Deutscher Sekt darf auch im Drucktank vergoren werden, was schneller und billiger ist und eine gröbere Perlage ergibt. Winzersekt aus Flaschengärung ist die Ausnahme. Dazu die Rebsorten: Sekt wird meist aus Riesling, Weißburgunder oder Müller-Thurgau gemacht, Cava aus Macabeo, Xarel·lo und Parellada.
Cava und Champagner: Das Verfahren ist dasselbe, die Herkunft und die Trauben sind es nicht. Champagner kommt aus der Champagne und wird aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier gemacht, dazu ein längeres Mindesthefelager. Cava kommt aus Spanien, nutzt andere Sorten und ist deutlich günstiger. Ein Gran Reserva mit dreißig Monaten Hefe spielt geschmacklich durchaus in der Liga eines einfachen Champagners.
Wie Cava schmeckt
Ein junger Cava de Guarda schmeckt nach grünem Apfel, Birne, Zitrone und weißen Blüten, mit lebendiger Säure und feiner Perlage. Mit längerem Hefelager kommen Brioche, Mandel, Haselnuss und ein cremiges Mundgefühl dazu. Rosado bringt Erdbeere, Himbeere und Granatapfel mit. Im Vergleich zu Prosecco ist Cava trockener und herber, im Vergleich zu deutschem Sekt hefiger und runder.
Richtig servieren
Gut gekühlt bei 6 bis 8 Grad, gereifte Gran Reserva vertragen auch 9 bis 10 Grad. Die Flasche vorsichtig öffnen: Drahtkorb lösen, den Korken festhalten und die Flasche drehen, nicht den Korken. Es soll zischen, nicht knallen, sonst geht Kohlensäure verloren. Eingeschenkt wird in ein schlankes, hohes Glas oder ein weißweinförmiges Glas, nicht in eine flache Schale. Angebrochene Flaschen halten mit einem Schaumweinverschluss ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Wozu Cava passt
Als Aperitif fast immer, aber Cava kann mehr. Brut Nature und Extra Brut passen zu Austern, Sushi, gegrilltem Fisch und frittierten Calamari, weil die Säure das Fett schneidet. Ein Reserva verträgt Serrano-Schinken, Manchego und Geflügel. Gran Reserva funktioniert sogar zu gebratenem Schweinebauch. Rosado passt zu Tapas, Lachs und Erdbeeren. Und als Basis für Kir Royal oder einen Spritz ist Cava die günstigere und oft trockenere Alternative.
Die Bodegas
Bei uns findest du unter anderem Vilarnau aus Sant Sadurní d'Anoia, Pere Ventura mit dem Tresor Brut Nature Reserva, Mont Marçal, Codorníu mit dem Anna, Demuerte mit einem Bio-Cava Brut und Vicente Gandía mit dem El Miracle. Über den Winzer-Filter oben kommst du direkt zu einer bestimmten Kellerei.
Alkoholfreier Schaumwein aus Spanien
Entalkoholisierten Schaumwein aus Spanien gibt es, Cava heißen darf er aber nicht. Die vollständige Entalkoholisierung ist nur für Erzeugnisse ohne geschützte Herkunft erlaubt, und Cava ist eine geschützte Herkunft. Was du bei uns findest, läuft deshalb korrekt als alkoholfreier Schaumwein, unter anderem von Vilarnau als Weiß und als Rosado. Die ganze Auswahl steht unter alkoholfreier Schaumwein.
Was ein Cava kostet
Unter zehn Euro bekommst du solide Cava de Guarda, deutlich besser als Sekt derselben Preisklasse, weil die Flaschengärung eingerechnet ist. Zwischen zehn und zwanzig Euro liegen die Reserva mit achtzehn Monaten Hefe, und das ist der beste Gegenwert. Ab zwanzig Euro beginnen Gran Reserva und die Lagen-Cavas. Weitere spanische Schaumweine und die Nachbarkategorien findest du unter Schaumwein und im Sortiment Wein aus Spanien.#
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Weinversand und Lieferung
Bestellungen, die bis 16 Uhr bei uns eingehen, gehen am selben Tag raus. Versendet wird versichert mit DHL. Mehr zum Weinversand.
Häufige Fragen zu Cava
Was ist Cava?
Cava ist spanischer Schaumwein mit geschützter Herkunft. Er muss nach der traditionellen Methode hergestellt werden, das heißt die zweite Gärung findet in der Flasche statt, und er muss mindestens neun Monate auf der Hefe liegen. Die klassischen Rebsorten sind Macabeo, Xarel·lo und Parellada.
Was ist Cava für ein Getränk?
Ein Schaumwein, also Wein mit Kohlensäure aus einer zweiten Gärung. Er hat meist zwischen 11 und 12 Prozent Alkohol, ist überwiegend trocken ausgebaut und wird gut gekühlt getrunken, als Aperitif oder zum Essen.
Aus welchem Land kommt Cava?
Aus Spanien. Der größte Teil kommt aus Katalonien, aus dem Penedès rund um Sant Sadurní d'Anoia. Erlaubt ist Cava außerdem im Valle del Ebro, in der Extremadura und bei Requena in der Provinz Valencia.
Was heißt Cava auf Deutsch?
Cava ist das katalanische und spanische Wort für Keller. Der Name bezieht sich auf die unterirdischen Keller, in denen die Flaschen während der Reifung auf der Hefe liegen.
Was ist der Unterschied zwischen Cava und Sekt?
Herkunft und Verfahren. Cava kommt aus Spanien und muss in der Flasche vergären. Deutscher Sekt darf auch im Drucktank vergoren werden, was eine gröbere Perlage ergibt. Dazu die Rebsorten: Sekt wird meist aus Riesling, Weißburgunder oder Müller-Thurgau gemacht, Cava aus Macabeo, Xarel·lo und Parellada.
Was ist der Unterschied zwischen Cava und Champagner?
Das Verfahren ist dasselbe, beide gären in der Flasche. Champagner kommt aus der Champagne und wird aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier gemacht, mit längerem Mindesthefelager. Cava kommt aus Spanien, nutzt Macabeo, Xarel·lo und Parellada und ist deutlich günstiger.
Was bedeutet Brut bei Cava?
Brut bezeichnet den Restzucker und heißt bis zu 12 Gramm je Liter. Trockener sind Extra Brut mit bis zu 6 Gramm und Brut Nature mit bis zu 3 Gramm ohne zugesetzte Dosage. Achtung: Extra Seco klingt trockener, hat mit 12 bis 17 Gramm aber mehr Zucker als Brut.
Wie lange muss ein Cava Reserva reifen?
Mindestens achtzehn Monate auf der Hefe. Ein Gran Reserva braucht mindestens dreißig Monate und muss brut oder trockener sein, ein Cava de Paraje Calificado aus einer anerkannten Einzellage mindestens sechsunddreißig.
Bei welcher Temperatur trinkt man Cava?
Bei 6 bis 8 Grad. Gereifte Gran Reserva vertragen 9 bis 10 Grad, dann kommen die Hefenoten besser durch. Zu kalt serviert schmeckt jeder Schaumwein nur noch nach Kohlensäure.
Gibt es alkoholfreien Cava?
Entalkoholisierten spanischen Schaumwein gibt es, Cava darf er sich aber nicht nennen. Die vollständige Entalkoholisierung ist nur für Erzeugnisse ohne geschützte Herkunft zulässig, und Cava ist eine geschützte Herkunft.
Wozu passt Cava?
Als Aperitif, aber auch zum Essen. Brut Nature und Extra Brut passen zu Austern, Sushi, gegrilltem Fisch und frittierten Calamari. Ein Reserva verträgt Serrano-Schinken, Manchego und Geflügel. Rosado passt zu Tapas, Lachs und Erdbeeren.