Rotling Wein
Rotling: Wein aus weißen und roten Trauben
Ein Rotling ist ein deutscher Wein aus weißen und roten Trauben, die zusammen gekeltert werden. Er ist hellrot wie ein Rosé, schmeckt aber meist duftiger, weil weiße Trauben mit im Spiel sind. Unsere Rotlinge aus Baden, der Pfalz und von der Nahe, von trocken bis süß, findest du darunter.
Was ist ein Rotling?
Rotling ist eine Weinart des deutschen Weinrechts. Für ihn werden weiße und rote Trauben gemeinsam gekeltert. Wichtig ist, dass die Trauben oder ihre Maische vor dem Keltern gemischt werden. Fertigen Weißwein und Rotwein zu mischen ist verboten, das wäre kein Rotling. Rotling darf in allen deutschen Anbaugebieten erzeugt werden, auch an der Mosel und in Franken. Mehr dazu im Weinlexikon unter Rotling.
Wie wird Rotling hergestellt?
Der Winzer liest weiße und rote Trauben, mischt sie oder ihre Maische und presst sie gemeinsam. Die Farbe kommt aus den Schalen der roten Trauben, der Saft selbst ist hell. Danach gärt der Most wie ein Weißwein, meist kühl und im Edelstahltank. Wie dunkel der Rotling wird, hängt vom Anteil der roten Trauben und davon ab, wie lange die Maische vor dem Pressen steht.
Rotling und Rosé: der Unterschied
Rosé wird nur aus roten Trauben gemacht. Der Saft bleibt kurz auf den Schalen und nimmt dabei etwas Farbe auf. Beim Rotling kommen weiße Trauben dazu, das macht ihn duftiger. Bei aromatischen weißen Sorten wie Muskateller schmeckt ein Rotling oft blumiger als ein Rosé. Die ausführliche Erklärung steht im Magazin unter Rotling ist kein Rosé, trockene und fruchtige Rosés unter Roséwein.
Schillerwein, Badisch Rotgold und Schieler
Drei Rotlinge haben einen eigenen Namen und dürfen nur aus ihrem Gebiet kommen. Schillerwein stammt aus Württemberg, der Name kommt vom schillernden Farbton. Badisch Rotgold ist ein Rotling aus Baden, der aus Grauburgunder und Spätburgunder gemacht wird. Schieler kommt aus Sachsen. Alle drei müssen mindestens Qualitätswein sein, ein einfacher Rotling darf dagegen jede Qualitätsstufe haben.
Unsere Rotlinge
Der Tanz auf dem Vulkan von Friedrich Kiefer vom Kaiserstuhl ist süß und leicht, gekeltert aus Regent, Muskateller und Rivaner. Der Rendezvous mit Rosamunde von Christian Bamberger ist halbtrocken, gemacht aus Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder. Trocken sind der 60/40 von Julius Zotz aus Baden, eine Mischung aus Gutedel und Spätburgunder, und der Wine of Pink Color von Christoph Hammel aus der Pfalz mit den pilzwiderstandsfähigen Sorten Souvignier Gris, Sauvitage und Regent.
Wozu passt Rotling?
Rotling schmeckt gut gekühlt zu Salat, Flammkuchen, Grillgemüse und Geflügel. Die trockenen Rotlinge gehen auch zu Fisch, die süßen zu Obstkuchen oder als Aperitif. Trink ihn bei 8 bis 10 Grad.
Probiert und beraten
Jeden Wein auf dieser Seite haben wir selbst probiert. Welcher zu deinem Essen passt, sagen wir dir gern am Telefon, montags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr unter 07031 463 86 42.
Häufige Fragen zu Rotling
Was ist ein Rotling?
Ein deutscher Wein aus weißen und roten Trauben, die vor dem Keltern gemischt und gemeinsam gepresst werden.
Was ist der Unterschied zwischen Rotling und Rosé?
Rosé wird nur aus roten Trauben gemacht. Beim Rotling kommen weiße Trauben dazu.
Wie wird Rotling hergestellt?
Weiße und rote Trauben oder ihre Maische werden gemischt, gemeinsam gepresst und wie Weißwein vergoren. Fertige Weine zu mischen ist nicht erlaubt.
Aus welchen Rebsorten wird Rotling gemacht?
Das ist nicht festgelegt. Meist werden weiße und rote Sorten gemischt, zum Beispiel Spätburgunder mit Grauburgunder oder Gutedel, am Kaiserstuhl auch Regent mit Muskateller.
Ist Rotling süß?
Das hängt vom Ausbau ab. Es gibt trockene, halbtrockene und süße Rotlinge.
Was ist Schillerwein?
Ein Rotling aus Württemberg. Der Name darf nur für Weine aus diesem Gebiet verwendet werden.
Was ist Badisch Rotgold?
Ein Rotling aus Baden, gemacht aus Grauburgunder und Spätburgunder.
