Wein aus Österreich kaufen

Österreichische Weine von der Wachau bis ins Burgenland
Wein aus Österreich steht für würzigen Weißwein und Rotwein mit frischer Säure, oft zu fairen Preisen. Der Veltliner kommt bei uns aus der Wachau, dem Kamptal und dem Weinviertel, der Rotwein vor allem aus Carnuntum und dem Burgenland. Alle Weine haben wir selbst probiert.
Artikel 1-29 von 74
Wo in Österreich welcher Wein wächst
Weißwein und Rotwein aus Österreich: die typischen Rebsorten
Grüner Veltliner ist die wichtigste Sorte des Landes und steht auf fast einem Drittel der Rebfläche. Typisch ist eine Würze wie von weißem Pfeffer, in Österreich sagt man dazu „Pfefferl“. Leichte Veltliner sind frisch und zitrisch, Lagenweine aus der Wachau oder dem Kamptal werden dicht und können Jahre reifen. Mehr dazu steht im Magazin über Grünen Veltliner.
Die meistgepflanzte Rotweinsorte hat Fritz Zweigelt in Klosterneuburg gezüchtet, aus St. Laurent und Blaufränkisch. Ein Zweigelt schmeckt nach Sauerkirsche und hat wenig Gerbstoff. Im Burgenland dreht sich beim Rotwein fast alles um Blaufränkisch: Brombeere, schwarzer Pfeffer und eine Säure, die ihn über Jahre frisch hält. Daneben gibt es St. Laurent, Weißburgunder und Sauvignon Blanc, dazu Chardonnay, den die Steirer Morillon nennen.
Niederösterreich: Wachau, Kamptal und Weinviertel
Niederösterreich ist das größte Weinbaugebiet des Landes und die Heimat des Grünen Veltliners. In der Wachau wachsen die Reben auf steilen Steinterrassen über der Donau, mehr dazu im Magazin über die Wachau. Aus der Wachau haben wir Weine der Domäne Wachau und von Franz Hirtzberger. Bründlmayer arbeitet im Kamptal rund um Langenlois. Aus dem Weinviertel im Norden kommen unsere Veltliner unter anderem vom Weingut Frank in Herrnbaumgarten.
Carnuntum und Thermenregion
Carnuntum östlich von Wien ist für Rotwein bekannt, vor allem für Zweigelt. Viele Winzer füllen ihn unter der Gebietsmarke Rubin Carnuntum ab, etwa Gerhard Markowitsch. Südlich von Wien liegt die Thermenregion mit Gumpoldskirchen und dem Weingut Krug.
Burgenland: Blaufränkisch und der Neusiedlersee
Das Burgenland ist das Rotweinland Österreichs. Im Mittelburgenland um Deutschkreutz steht Blaufränkisch auf schweren Lehmböden, dort arbeitet zum Beispiel Strehn. Am Leithaberg westlich des Neusiedlersees wächst er auf Kalk und Schiefer und wird schlanker, mit straffer Säure, etwa bei Birgit Braunstein in Purbach. Rund um Gols am Nordostufer des Sees arbeiten Claus Preisinger sowie Georg und Katharina Preisinger. Im flachen, warmen Seewinkel östlich des Sees reifen kräftige Rotweine, etwa beim Weingut Schwarz in Andau.
Steiermark und Wien
Die Südsteiermark an der Grenze zu Slowenien hat steile Hänge, warme Tage und kühle Nächte. Daraus entsteht Sauvignon Blanc, der nach Stachelbeere und Holunderblüte riecht und eine kräftige Säure hat. Von dort kommt Tement, dessen bekannteste Lage die Ried Zieregg ist.
Wien ist eine der wenigen Großstädte mit nennenswertem Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen, etwa am Nussberg und am Bisamberg. Die Spezialität ist der Wiener Gemischte Satz: mindestens drei weiße Rebsorten, die im selben Weingarten wachsen und gemeinsam gelesen und vergoren werden.
Was auf dem Etikett steht
DAC steht für Districtus Austriae Controllatus, die geschützte Herkunft. Den Anfang machte das Weinviertel, inzwischen haben alle spezifischen Weinbaugebiete eigene DAC-Regeln. Ein Weinviertel DAC ist immer ein Grüner Veltliner, ein Mittelburgenland DAC immer ein Blaufränkisch. Viele DAC-Weine tragen zusätzlich die Stufe Gebietswein, Ortswein oder Riedenwein, „Ried“ bezeichnet dabei eine Einzellage. Bei den Mitgliedern der Vinea Wachau steht außerdem Steinfeder, Federspiel oder Smaragd auf dem Etikett.
Welcher Wein zu welchem Essen?
Wiener Schnitzel und Backhendl vertragen einen frischen Veltliner, Spargel einen steirischen Sauvignon Blanc. Zweigelt trinkst du zu Tafelspitz, Gulasch oder einer Brettljause mit Speck, Wurst und Bergkäse. Zum Martinigansl im November oder zu Wild öffnest du einen kräftigen Blaufränkisch.
Weine aus Österreich bei genuss7
Unsere Weine aus Österreich kommen von Familienweingütern und der Domäne Wachau aus Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, vom einfachen Landwein bis zur Großen STK Lage Zieregg von Tement. Alle Veltliner auf einen Blick findest du unter Grüner Veltliner aus Österreich. Es gibt ihn auch ohne Alkohol, zu finden unter alkoholfreier Wein.
↑ Zurück zu den Weinen aus Österreich
Häufige Fragen zu Wein aus Österreich
Welcher Wein ist typisch für Österreich?
Grüner Veltliner beim Weißwein, Zweigelt und Blaufränkisch beim Rotwein. Dazu kommen Sauvignon Blanc aus der Steiermark und der Wiener Gemischte Satz.
Welche Weinbaugebiete gibt es in Österreich?
Die vier großen Weinbaugebiete sind Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Wien. Bekannte Gebiete darin sind die Wachau, das Kamptal, das Weinviertel, Carnuntum, der Neusiedlersee und die Südsteiermark.
Was bedeutet DAC auf österreichischem Wein?
DAC steht für Districtus Austriae Controllatus, die geschützte Herkunft eines Gebiets. Sie legt fest, welche Rebsorten und welcher Stil unter dem Gebietsnamen verkauft werden dürfen.
Was bedeuten Steinfeder, Federspiel und Smaragd?
Das sind die drei Stufen der Winzervereinigung Vinea Wachau. Steinfeder steht für leichte, Federspiel für mittelkräftige und Smaragd für die vollsten, reifsten Weine der Wachau.
Welcher Rotwein aus Österreich ist zu empfehlen?
Für unter der Woche ein Zweigelt, kirschig und mit wenig Gerbstoff. Kräftiger und pfeffriger ist Blaufränkisch aus dem Burgenland.
Was ist ein österreichischer Landwein?
Landwein ist in Österreich die Stufe unter dem Qualitätswein. Er stammt aus einer großen Weinbauregion wie dem Weinland oder dem Steirerland und unterliegt keinen DAC-Vorgaben. Manche Spitzenwinzer wie Bründlmayer füllen einzelne Weine bewusst als Landwein ab.
Wo kann ich Wein aus Österreich online kaufen?
Bei genuss7 findest du Veltliner, Zweigelt, Blaufränkisch und steirischen Sauvignon Blanc von Familienweingütern und der Domäne Wachau. Was du bis 16 Uhr bestellst, verschicken wir am selben Tag.
