Weinschorle: der richtige Wein für deine Schorle
Wein für Weinschorle und Weißweinschorle: trocken, jung, ohne Holz
Für eine gute Weinschorle oder Weißweinschorle brauchst du einen trockenen Wein mit lebendiger Säure, der nicht im Holzfass lag. Hier findest du Weißweine, Rosés und leichte Rotweine zum Schorlen, dazu fertig gemischte Schorle von Pfalz Punk. Die meisten kosten unter 9 Euro.
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Welcher Wein für Weinschorle?
Eine Weinschorle ist Wein, verdünnt mit Mineralwasser. Weil das Wasser Aroma und Säure abschwächt, braucht der Wein genug davon. Am besten schmecken junge, trockene Weine mit klarer Frucht, die nicht im Holzfass lagen. Ein teurer, gereifter Wein ist dafür zu schade, seine feinen Noten gehen im Sprudel unter.
Welcher Weißwein für Weißweinschorle?
Klassisch ist ein trockener Riesling, seine Säure trägt auch mit viel Wasser. Ebenfalls gut sind ein milder Silvaner oder ein Rivaner, der auch Müller-Thurgau heißt. Wer es runder mag, nimmt einen Grauburgunder, einen italienischen Pinot Grigio oder einen Vermentino. Für eine fruchtige Weinschorle nimm einen Sauvignon Blanc mit Duft nach Stachelbeere und Gras. Ein Vinho Verde aus Portugal ist leicht und spritzig. Weißweine aus dem Barrique und kräftige Chardonnays passen weniger.
In der Pfalz kommt in die Schorle oft Literwein. Ein paar Literflaschen haben wir ebenfalls in dieser Auswahl.

Weinschorle trocken oder lieblich? Süße Weißweinschorle
Die meisten trinken ihre Schorle trocken, so schmeckt sie am erfrischendsten. Für eine süße Weißweinschorle nimmst du einen halbtrockenen Wein, etwa unsere halbtrockenen Weißweine, oder einen lieblichen Wein. Bestellt man eine Schorle süß, kommt Zitronenlimonade statt Mineralwasser hinein. Die Schorle sauer wird mit Mineralwasser gemischt.
Mischverhältnis: Weinschorle richtig mischen
Beim Mischungsverhältnis ist der Klassiker halb und halb, also ein Teil Wein und ein Teil Wasser. Mit mehr Wein, etwa sechs Teilen Wein auf vier Teile Wasser, wird die Schorle kräftiger. In der Pfalz ist oft noch deutlich mehr Wein im Glas. Für heiße Tage geht auch umgekehrt vier zu sechs. Weniger Wein sollte es nicht sein, sonst schmeckt die Schorle wässrig. Bei halb und halb sinkt auch der Alkohol auf die Hälfte: Aus einem Wein mit 12 Prozent wird eine Schorle mit etwa 6 Prozent.
Weinschorle selber machen: Rezept und Tipps
Wein und Mineralwasser vorher gut kühlen, dann brauchst du kein Eis, das die Schorle weiter verwässert. Nimm ein Wasser mit viel Kohlensäure. Gieß zuerst den Wein ein, dann das Wasser. So vermischt sich beides von selbst. Am besten mischst du jedes Glas einzeln, eine fertig gemischte Karaffe verliert schnell ihre Kohlensäure.
Abwandeln lässt sich die Schorle leicht: mit einer Scheibe Zitrone oder Limette, ein paar Blättern Minze oder einem Schuss Holunderblütensirup. Der Sirup macht sie gleichzeitig süßer.
Rosé-Schorle und Rotweinschorle: welcher Wein?
Für eine Rosé-Schorle passt ein trockener, fruchtiger Rosé mit Noten von Erdbeere und roten Beeren. Für Rotweinschorle nimmst du nur leichte Rotweine mit wenig Gerbstoff wie Trollinger, Portugieser oder einen jungen Spätburgunder aus dem Edelstahltank. Kräftige Rotweine schmecken mit Wasser schnell dünn und bitter. Kühl auch die Rotweinschorle leicht.
Schorle, Gespritzter, Spritz und Dubbeglas
Schorle sagt man in ganz Deutschland, in Bayern auch Gespritzter. In Österreich bestellt man einen Gespritzten oder Spritzer. In Italien heißt die Weißweinschorle Spritz bianco: Weißwein mit Sprudelwasser, ganz ohne Aperol oder Bitter. Der Name geht auf den österreichischen Gespritzten zurück, in Venetien und Friaul trinkt man ihn noch so. In der Pfalz wird die Schorle traditionell im Dubbeglas ausgeschenkt, einem Glas mit runden Vertiefungen, das einen halben Liter fasst. Mehr Weine aus der Region findest du unter Wein aus der Pfalz.
Fertige Weinschorle und Beratung
Wenn es schnell gehen soll, gibt es die Schorle auch fertig gemischt: Pfalz Punk in der 0,33-Liter-Größe, als Weinschorle weiß und als Weinschorle Rosé. Sie ist fruchtig und etwas süßer als die klassische Schorle. Die Weine auf dieser Seite haben wir selbst probiert. Welcher zu deiner Schorle passt, sagen wir dir gern am Telefon, montags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr unter 07031 463 86 42.
Häufige Fragen zur Weinschorle
Was ist eine Weinschorle?
Ein Mischgetränk aus Wein und Mineralwasser, meist halb und halb. Am häufigsten wird sie mit trockenem Weißwein gemacht, es gibt sie aber auch mit Rosé und Rotwein.
Welcher Wein eignet sich für Weinschorle?
Ein junger, trockener Wein mit lebendiger Säure, der nicht im Holz lag. Bei Weißwein passen Riesling, Grauburgunder, Pinot Grigio, Sauvignon Blanc und Vermentino. Bei Rosé nimmst du einen trockenen, fruchtigen.
Welcher Weißwein eignet sich für Weißweinschorle?
Ein junger, trockener Weißwein mit Säure und Frucht, etwa Riesling, Grauburgunder oder Sauvignon Blanc. Weißweine aus dem Barrique und kräftige Chardonnays sind weniger geeignet.
Welches Mischverhältnis hat eine Weinschorle?
Klassisch eins zu eins, also halb Wein und halb Mineralwasser. Für eine kräftigere Schorle nimmst du mehr Wein, für eine leichtere etwas mehr Wasser, aber nicht weniger als vier Teile Wein auf sechs Teile Wasser.
Weinschorle trocken oder lieblich?
Meist trocken. Wer sie süßer mag, nimmt einen halbtrockenen oder lieblichen Wein oder mischt mit Zitronenlimonade.
Gibt es Rotweinschorle?
Ja, aber nur mit leichten Rotweinen. Trollinger, Portugieser und junger Spätburgunder haben wenig Gerbstoff und werden mit Wasser nicht bitter. Trink sie leicht gekühlt.
Welchen Alkoholgehalt hat eine Weinschorle?
Halb und halb gemischt, halbiert sich der Alkohol. Ein Wein mit 13 Prozent ergibt eine Schorle mit gut 6 Prozent.
Was heißt Weinschorle auf Italienisch?
Spritz bianco, also Weißwein mit Sprudelwasser ohne Bitter. Spritz allein meint in Italien heute meist den Aperol Spritz.
Was ist ein Dubbeglas?
Das typische Schorleglas der Pfalz. Es fasst einen halben Liter und hat außen runde Vertiefungen, auf Pfälzisch Dubbe.
