Wein aus Frankreich

Französischer Wein vom Languedoc bis Bordeaux
Kaum ein Land hat so viele bekannte Weinregionen wie Frankreich, und fast jede hat ihren eigenen Stil. Hier findest du französischen Wein, den wir selbst probiert haben: kräftige Rote aus dem Languedoc und Bordeaux, dazu Sauvignon Blanc von der Loire. Rosé aus der Provence und Crémant aus Limoux gehören auch dazu. Vieles davon kostet weniger, als du bei französischem Wein erwarten würdest.
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Was macht Wein aus Frankreich aus?
Bordeaux: Cabernet links, Merlot rechts
Bordeaux ist Frankreichs bekannteste Rotweinregion. Links der Gironde, im Médoc und in Graves, dominiert Cabernet Sauvignon mit festem Tannin und Noten von Johannisbeere und Zeder. Rechts der Dordogne, in Saint-Émilion, Pomerol und Fronsac, gibt Merlot den Ton an, runder und weicher. Fast alle Rotweine sind Cuvées. Aus Graves kommen auch trockene Weißweine aus Sauvignon Blanc und Sémillon. Mehr Auswahl findest du unter Bordeaux Weine.
Languedoc und Roussillon: viel Sonne, viel Wein fürs Geld
Der Süden zwischen Rhône-Mündung und Pyrenäen ist flächenmäßig das größte Anbaugebiet Frankreichs. Grenache, Syrah, Carignan und Mourvèdre ergeben dunkle, würzige Rotweine mit Noten von Kräutern der Garrigue. Viele Winzer füllen als IGP Pays d’Oc oder Vin de France ab, weil sie dort freier arbeiten können. Die Preise liegen oft deutlich unter denen bekannterer Regionen. Aus dem Languedoc stammt auch Gérard Bertrand, dessen Rosé Gris Blanc wir im Magazin vorstellen. Aus der Lage La Clape bei Narbonne kommt Château Moyau.
Loire und Gascogne: frische Weißweine
An der Loire wachsen die klassischen Sauvignon Blancs Frankreichs, straff und mit Noten von Stachelbeere und frischem Gras, dazu Chenin Blanc und roter Cabernet Franc. Wie vielseitig die Touraine ist, zeigt unser Magazinbeitrag über die Touraine. Alle Sauvignons stehen gesammelt unter Sauvignon Blanc aus Frankreich. Im Südwesten liegt die Gascogne, bekannt für fruchtige, preiswerte Weißweine aus Colombard, Ugni Blanc und Gros Manseng.
Burgund, Rhône und Provence
Im Burgund entstehen Rotweine aus Pinot Noir und Weißweine aus Chardonnay, im Norden liegt Chablis. An der Rhône ist Syrah die Sorte des Nordens, im Süden dominiert Grenache, etwa im Châteauneuf-du-Pape. Die Provence ist die Heimat des hellen, trockenen Rosés. Zu ihr gehört auch Bandol, wo Rosé und Rotwein auf Mourvèdre beruhen.
Champagner und Crémant
Champagner kommt nur aus der Champagne, meist aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, mit zweiter Gärung in der Flasche. Crémant wird nach derselben Methode gemacht, stammt aber aus anderen Regionen wie dem Elsass, der Loire, dem Burgund oder Limoux. In Limoux soll der Überlieferung nach schon 1531 Schaumwein entstanden sein, lange vor dem Champagner. Unsere Champagner haben eine eigene Kategorie, Crémant kostet meist nur einen Bruchteil davon.
AOP, IGP, Vin de France: So liest du das Etikett
AOP (früher AOC) ist die höchste Herkunftsstufe, IGP wie Pays d’Oc lässt mehr Freiheit, Vin de France ist die einfachste. Die Stufe sagt etwas über die Herkunft, nicht automatisch über die Qualität, gerade unter Vin de France finden sich eigenwillige Weine guter Winzer. Mehr dazu im Weinlexikon unter AOC.
Unsere Auswahl
Hier landet nur, was wir selbst probiert haben und gut finden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Languedoc, dazu kommen Bordeaux, Loire, Gascogne, Burgund, Provence mit Bandol und Crémant de Limoux. Alle französischen Weine im Shop, über 500, findest du unter Alle Weine aus Frankreich. Französische Weine gibt es auch nach Farbe sortiert unter Rotwein aus Frankreich, Weißwein aus Frankreich und Rosé aus Frankreich. Zu vielen Weinen gibt es ein Verkostungsvideo auf der Produktseite.
Häufige Fragen zu Wein aus Frankreich
Welche Weinregionen gibt es in Frankreich?
Die bekanntesten sind Bordeaux, Burgund, Champagne, Loire, Rhône, Elsass, Provence und Languedoc-Roussillon. Dazu kommen der Südwesten mit der Gascogne, das Beaujolais, der Jura und Korsika.
Was bedeutet AOP oder AOC auf dem Etikett?
AOC (Appellation d’Origine Contrôlée) und AOP (Appellation d’Origine Protégée) stehen für eine geschützte Herkunft mit festen Regeln für Gebiet, Rebsorten und Erträge. AOP ist die EU-weite Bezeichnung, beide sind auf Etiketten zu finden.
Was ist der Unterschied zwischen IGP und Vin de France?
IGP, früher Vin de Pays, ist ein Landwein aus einem festgelegten größeren Gebiet wie dem Pays d’Oc. Vin de France hat keine engere Herkunftsangabe als das Land. Beide lassen den Winzern mehr Freiheit als eine AOP.
Was heißt trocken auf Französisch?
Trocken heißt auf Französisch sec. Halbtrocken ist demi-sec, lieblich moelleux und süß doux. Bei Schaumwein steht brut für trocken, extra brut für sehr trocken.
Was ist der Unterschied zwischen Champagner und Crémant?
Beide werden mit zweiter Gärung in der Flasche hergestellt. Champagner darf nur aus der Champagne kommen, Crémant stammt aus anderen französischen Regionen wie Limoux, dem Elsass, der Loire oder dem Burgund und ist meist deutlich günstiger.
Welcher französische Rotwein eignet sich für den Einstieg?
Ein Rotwein aus dem Languedoc, etwa eine Cuvée aus Grenache und Syrah als IGP Pays d’Oc. Die Weine sind fruchtig, weich und oft sehr günstig. Wer es klassischer mag, probiert einen Bordeaux vom rechten Ufer mit viel Merlot.
Wo kann ich französischen Wein online kaufen?
Bei genuss7 gibt es französischen Wein aus dem Languedoc, Bordeaux, der Loire, dem Burgund und der Provence, dazu Crémant aus Limoux. Champagner haben eine eigene Kategorie. Bestellungen bis 16 Uhr gehen werktags am selben Tag mit DHL raus.
