Perlwein

Was ist Perlwein?

Perlwein ist ein Wein mit leichter Kohlensäure, deren Druck in der Flasche bei 1 bis 2,5 bar liegt. Schaumwein wie Sekt oder Champagner hat deutlich mehr. Unsere Perlweine, vom deutschen Secco bis zum Lambrusco, findest du gleich darunter.

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Perlwein: leicht prickelnd statt schäumend

Perlwein perlt sanfter als Sekt und wirkt leichter. Die Kohlensäure kann aus der Gärung stammen oder zugesetzt werden. Ist sie ganz oder teilweise zugesetzt, steht auf dem Etikett Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure. Die genaue Definition steht im Weinlexikon unter Perlwein.

Perlwein und Schaumwein: der Unterschied

Der wichtigste Unterschied ist der Druck. Perlwein hat nach EU-Recht 1 bis 2,5 bar bei 20 Grad. Schaumwein hat mindestens 3 bar, Sekt und Champagner als Qualitätsschaumwein mindestens 3,5 bar. In Deutschland fällt auf Perlwein keine Schaumweinsteuer an, solange der Korken nicht mit einem Drahtkorb gesichert ist. Deshalb ist Frizzante oft nur mit einer Kordel verschlossen, und Secco ist meist günstiger als Sekt.

Beispiele für Perlwein

In Deutschland heißt Perlwein oft Secco. In Italien ist es der Frizzante, in Frankreich der Pétillant. Bekannt sind Prosecco Frizzante, Lambrusco und Moscato frizzante. Perlwein gibt es weiß, rosé und rot, etwa als roten Lambrusco. Bei uns findest du Secco von Emil Bauer, Seebrich und Pfaffmann und den Karl May Secco, außerdem die Gransecco von Hammel und den Lambrusco Dolce von Medici Ermete.

Ist Prosecco ein Perlwein?

Das kommt darauf an. Prosecco gibt es als Frizzante und als Spumante. Prosecco Frizzante ist ein Perlwein, oft mit Kordel statt Drahtkorb verschlossen. Prosecco Spumante ist ein Schaumwein mit mehr Druck und feineren, länger anhaltenden Perlen. Mehr dazu unter Prosecco.

Alkoholfreier Perlwein

Auch ohne Alkohol gibt es Perlwein. Dafür wird dem Wein der Alkohol entzogen und danach Kohlensäure zugesetzt. Bei uns findest du zum Beispiel den Nachschlag von Christian Stahl, den Carlo alkoholfrei von Pfaffmann und den alkoholfreien Secco Weiss von Seebrich. Weitere Weine findest du unter alkoholfrei prickelnd.

Wozu passt Perlwein?

Perlwein eignet sich als Aperitif, etwa auf der Terrasse oder beim Picknick. Er passt zu Antipasti, Salat und Fingerfood. Ein trockener Secco schmeckt auch zu Spargel oder Fisch, ein lieblicher Lambrusco zu Wurst und Käse. Perlwein gehört gut gekühlt ins Glas, bei 6 bis 8 Grad.

Probiert und beraten

Jeden Wein auf dieser Seite haben wir selbst probiert. Welcher zu deinem Essen passt, sagen wir dir gern am Telefon, montags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr unter 07031 463 86 42.

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Häufige Fragen zu Perlwein

Was ist Perlwein?

Ein Wein mit leichter Kohlensäure und einem Überdruck von 1 bis 2,5 bar in der Flasche.

Was ist der Unterschied zwischen Perlwein und Schaumwein?

Der Druck. Schaumwein hat mindestens 3 bar, Perlwein höchstens 2,5 bar. Perlwein perlt deshalb sanfter.

Ist Perlwein Sekt?

Nein. Sekt ist ein Schaumwein mit mindestens 3,5 bar Druck, Perlwein hat höchstens 2,5 bar.

Ist Prosecco ein Perlwein?

Prosecco Frizzante ist ein Perlwein, Prosecco Spumante ein Schaumwein.

Welche Perlweine gibt es?

Secco aus Deutschland, Frizzante aus Italien wie Prosecco Frizzante oder Lambrusco, Pétillant aus Frankreich und alkoholfreie Varianten.

Ist Secco ein Perlwein?

Ja. Secco ist die in Deutschland übliche Bezeichnung für Perlwein, meist mit zugesetzter Kohlensäure.