Barbera aus Italien kaufen | Italienischer Rotwein bei genuss7.de

Barbera aus Italien kaufen
Barbera ist die meistangebaute Rebsorte des Piemont und der Gegenentwurf zum Barolo: viel Farbe, viel Säure, wenig Tannin. Unsere Auswahl reicht vom frischen Alltagswein aus dem Stahltank über holzgereifte Superiore bis zum Barbera Passito. Unter den Weinen erklären wir dir den Unterschied zwischen Barbera d'Asti und Barbera d'Alba, was Superiore und Nizza bedeuten und was am besten dazu passt.
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Was Barbera ausmacht: viel Farbe, viel Säure, wenig Tannin
Barbera hat eine ungewöhnliche Kombination. Die Traube ist reich an Farbstoff und arm an Gerbstoff. Im Glas heißt das: tiefes, dichtes Rubinrot mit violetten Reflexen, dazu aber ein weicher, runder Gaumen ohne die kratzige Adstringenz, die man bei so viel Farbe erwarten würde. Festes, kratziges Tannin ist bei Barbera selten. Wo ein Barbera griffig wirkt, kommt das meist aus langer Maischestandzeit oder aus dem Holzfass, nicht aus der Traube selbst.
Das zweite Merkmal ist die Säure. Barbera speichert überdurchschnittlich viel Apfelsäure und behält sie auch dann noch, wenn die Trauben voll ausgereift sind. Das ist der eigentliche Trick der Sorte: Sie kann in einem warmen Jahr auf dreizehn oder vierzehn Prozent Alkohol kommen und trotzdem frisch schmecken. Ob ein Barbera hart oder rund wirkt, entscheidet dabei weniger der Jahrgang als der biologische Säureabbau im Keller, der die harte Apfelsäure in weichere Milchsäure umwandelt.
Im Aroma stehen dunkle Kirsche, Brombeere und Pflaume vorn, dazu Veilchen und bei reifen Weinen getrocknete Frucht. Mit Holzausbau kommen Gewürz, Lakritz, Kakao, Vanille und ein Hauch schwarzer Pfeffer dazu. Ältere Flaschen entwickeln erdige Noten in Richtung Waldboden und Leder, die Farbe geht ins Granatrote, der Abgang wird balsamisch. Die Farbe hat übrigens einen historischen Nebeneffekt: Barbera wurde im Piemont lange dazu benutzt, blassere Weine aufzudunkeln.
Warum ausgerechnet Barbera ins Holzfass gehört
Der Grund ist önologisch und nicht dekorativ. Weil die Traube kaum Gerbstoff mitbringt, fehlt dem Wein ein Gerüst. Genau das liefert das Fass. Bei Nebbiolo wäre das Gegenteil das Problem.
Losgetreten hat diese Entwicklung Giacomo Bologna vom Weingut Braida mit seinem Bricco dell'Uccellone. Er kombinierte Lagenselektion, drastische Ertragsreduzierung und französische Barriques und musste den Wein zunächst als schlichten Tafelwein verkaufen, weil die Regeln so etwas gar nicht vorsahen. Dieser Anstoß hat die Kategorie verändert: Was heute als Superiore und als Nizza mit verpflichtender Holzreifung im Regelwerk steht, ist ohne diese Qualitätswende kaum denkbar.
Inzwischen gibt es eine Gegenbewegung. Viele Spitzenbetriebe sind vom kleinen Barrique auf große Fässer zurückgegangen, weil sie die Herkunft schmecken wollen und nicht die Eiche. Beide Wege stehen nebeneinander, und der schlichte Stahl-Barbera ist ohnehin die ältere und immer noch häufigste Form.
Barbera d'Asti: die wichtigste Herkunft
Barbera d'Asti ist DOCG und kommt aus dem Monferrato, aus den Provinzen Asti und Alessandria. Vorgeschrieben sind mindestens neunzig Prozent Barbera und mindestens zwölf Volumenprozent Alkohol, dazu vier Monate Reife. Ein Holzfass verlangt die Basisstufe nicht.
Der Superiore ist die ernstere Variante: mindestens zwölfeinhalb Volumenprozent und vierzehn Monate Reife, davon mindestens sechs im Holz. Nur in Verbindung mit Superiore sind außerdem die beiden Untergebiete Tinella und Colli Astiani zulässig, die noch strenger sind, mit dreizehn Volumenprozent und vierundzwanzig Monaten Reife. Im deutschen Handel sind die beiden allerdings kaum zu finden.
Warum Asti als die bedeutendere der beiden großen Barbera-Herkünfte gilt, hat einen einfachen Grund: Hier ist Barbera die Leitsorte und bekommt die besten Hänge. Von hier ging auch die Qualitätswende aus, und aus Barbera d'Asti ist die Spitzenherkunft Nizza hervorgegangen.
Barbera d'Alba: Barbera im Barolo-Land
Barbera d'Alba ist DOC, nicht DOCG, und stammt ausschließlich aus der Provinz Cuneo, also aus den Langhe und dem Roero rund um Alba. Erlaubt sind fünfundachtzig bis hundert Prozent Barbera und bis zu fünfzehn Prozent Nebbiolo. Wichtig: erlaubt, nicht vorgeschrieben. Viele gute Erzeuger füllen reinsortig ab. Andere Sorten, auch Dolcetto, sind nicht zugelassen.
Der Superiore verlangt hier zwölf Monate Reife, davon vier im Holz. Seit Kurzem gibt es mit Castellinaldo im Roero ein eigenes Untergebiet mit strengeren Regeln: vierzehn Monate Reife, davon sechs im Holz und drei in der Flasche.
In Alba hat Nebbiolo traditionell das erste Zugriffsrecht auf die Lagen. Barbera bekam, was übrig blieb. Das klingt schlechter, als es ist. Nebbiolo braucht die perfekte Südlage, um überhaupt reif zu werden, Barbera kommt auch mit Ost- und Nordexposition zurecht und behält dort seine Frische. Was für Nebbiolo zu kühl ist, kann für eine säurestarke Sorte genau richtig sein. Inzwischen kommen ohnehin sehr gute Barbera aus Toplagen der Barolo-Häuser.
Barbera d'Asti oder Barbera d'Alba: was der Unterschied wirklich ist
Die belastbaren Unterschiede sind Herkunft und Regelwerk, nicht der Geschmack. Asti ist DOCG mit mindestens neunzig Prozent Barbera und keinem festen Verschnittpartner. Alba ist DOC mit mindestens fünfundachtzig Prozent Barbera und Nebbiolo als einzigem zulässigen Zusatz. Der Superiore reift in Asti länger, vierzehn statt zwölf Monate, mit sechs statt vier Monaten Holz.
Der wichtigste Unterschied ist aber die Rolle vor Ort. In Asti ist Barbera der Hauptdarsteller, in Alba der Nebendarsteller neben Nebbiolo. Wer eine pauschale Stilaussage sucht, wird enttäuscht: Beide Gebiete haben sowohl Kalkmergel als auch Sandböden, und die Fachpresse ist sich über die Stilfolgen uneins. Der Ausbau im Stahl oder im Holz sagt über den Charakter einer Flasche mehr aus als die Frage Asti oder Alba.
Nizza: die Spitze der Barbera-Pyramide
Nizza war einmal ein Untergebiet von Barbera d'Asti und ist inzwischen eine eigene DOCG. Die Anforderungen an Sortenreinheit und Ertrag sind die strengsten, die es für Barbera gibt: hundert Prozent Barbera aus achtzehn Gemeinden rund um Nizza Monferrato, mindestens dreizehn Volumenprozent, achtzehn Monate Reife mit mindestens sechs Monaten im Holz. Talböden sind ausgeschlossen, gefragt sind Hanglagen.
Achte beim Etikett darauf: Auf einem Nizza steht in der Regel nicht mehr das Wort Barbera an erster Stelle, sondern schlicht Nizza. Das ist kein anderer Wein, sondern die oberste Stufe derselben Sorte.
Barbera del Monferrato: die perlende Tradition
Barbera del Monferrato ist eine eigene DOC mit mindestens fünfundachtzig Prozent Barbera, ergänzt durch Freisa, Grignolino oder Dolcetto. Die Besonderheit steht im Regelwerk: Diese Herkunft darf ausdrücklich als Frizzante ausgebaut werden, also leicht perlend. Das ist die alte Tradition der Frühjahrsabfüllung. Perlende Barbera sind auch unter der regionalen Bezeichnung Piemonte möglich, zu Hause sind sie aber im Monferrato.
Darüber steht der Barbera del Monferrato Superiore, ebenfalls eine eigene DOCG, mit dreizehn Volumenprozent und vierzehn Monaten Reife, davon sechs im Holz.
Piemonte Barbera und Barbera Passito
Unterhalb der großen Herkünfte steht die regionale Bezeichnung Piemonte Barbera. Sie gilt für die ganze Region, verlangt nur elf Volumenprozent und keine Reifezeit. Das sind die unkomplizierten, fruchtigen Alltagsweine. Nebenbei: Das Piemont hat als eine von nur zwei italienischen Regionen gar keine IGT, deshalb ist Piemonte DOC die unterste Stufe.
Aus derselben Bezeichnung kommt eine Nische, die man kennen sollte: der Barbera Passito. Dabei werden die Trauben am Stock oder nach der Lese angetrocknet, wodurch Zucker und Säure konzentriert werden. Vorgeschrieben sind mindestens sechzehn Volumenprozent Gesamtalkohol bei mindestens neun Volumenprozent vorhandenem Alkohol. Die Differenz steckt als unvergorener Restzucker im Wein. Wichtig für das Etikett: Die geschützte Bezeichnung lautet immer Piemonte Barbera Passito. Wenn zusätzlich Appassimento draufsteht, ist das ein Markenname, kein Herkunftsbegriff. Einen Barbera d'Asti Passito oder Barbera d'Alba Passito gibt es nicht.
Warum das gerade bei Barbera funktioniert: Beim Antrocknen konzentriert sich mit dem Zucker auch die Säure. Bei einer von Haus aus säurestarken Sorte bleibt der Wein deshalb trinkbar statt klebrig.

Herkunft der Rebsorte: nicht verwandt mit Nebbiolo
Barbera und Nebbiolo teilen sich das Piemont, aber nicht den Stammbaum. DNA-Untersuchungen zeigen keine direkte Verwandtschaft: Keine der beiden Sorten ist Elternteil oder Geschwister der anderen. Nebbiolos beide Elternteile gelten als verschollen, bei Barbera ist ein Elternteil bekannt: Coccalona nera, eine heute praktisch verschwundene Sorte. Kurios ist der Nebenbefund, dass Barbera damit ein Halbgeschwister des Welschriesling ist.
Auch die oft gelesene Verwandtschaft zu Primitivo gibt es nicht. Primitivo ist identisch mit der kroatischen Sorte Tribidrag und hat mit Barbera nichts zu tun, weder genetisch noch im Glas: Primitivo bringt viel Alkohol, oft etwas Restsüße und wenig Säure mit, Barbera genau umgekehrt. Wer vom Primitivo kommt und trotzdem beim Barbera landen möchte, nimmt am ehesten den Barbera Passito.
Ein echtes Barbera-Kind gibt es dagegen: Albarossa, eine Kreuzung aus Barbera und der französischen Sorte Chatus. Und Vorsicht bei Namensgleichheit: Barbera Sarda, Barbera bianca und Barbera del Sannio sind trotz des Namens andere Sorten. Woher der Name Barbera stammt, ist ungeklärt. Im Monferrato ist die Sorte seit dem Mittelalter dokumentiert, der Name selbst taucht erst im achtzehnten Jahrhundert im Druck auf.
Wie viel Barbera es gibt und wo er wächst
Im Piemont ist Barbera die meistangebaute Rebsorte überhaupt und steht auf rund einem Viertel bis knapp einem Drittel der Rebfläche. Nebbiolo kommt auf einen Bruchteil davon. Italienweit gehört Barbera zu den drei bis vier größten roten Sorten, deutlich hinter Sangiovese und Montepulciano, je nach Erhebung ungefähr gleichauf mit Merlot und Primitivo. Die Fläche schrumpft seit Jahren, die Qualitätsspitze wächst dagegen.
Außerhalb des Piemont steht Barbera vor allem in der Lombardei, im Oltrepò Pavese, wo daraus überwiegend leichte, oft leicht perlende Weine entstehen. In der Emilia-Romagna geht Barbera zusammen mit Croatina in den Gutturnio. Außerhalb Italiens sind die größten Flächen in Kalifornien und Argentinien zu finden, in kleinerem Maßstab auch in Australien und Südafrika.
Barbera und Barolo: warum beide auf denselben Tisch gehören
Barolo trägt die Krone, Barbera füllt die Gläser. Der Vergleich hinkt allerdings, weil Barolo eine Herkunft ist und Barbera eine Rebsorte. Sauber verglichen sind es Barbera und Nebbiolo, und die beiden sind fast Spiegelbilder: Nebbiolo hat wenig Farbe und viel Tannin, Barbera viel Farbe und wenig Tannin. Säure haben beide reichlich.
Deshalb standen im Piemont immer beide auf dem Tisch, aber zu verschiedenen Anlässen. Barbera war der Wein, den die Winzer für sich selbst behielten, Barolo der für Gäste. Dass daraus mit Nizza eine eigene Spitzenkategorie geworden ist, hat gut dreißig Jahre gebraucht.
Was zu Barbera passt
Das Sortenprofil gibt die Speisen vor. Viel Säure heißt: Barbera schneidet durch Fett und Butter. Wenig Tannin heißt: kein Konflikt mit Ei und Sardellen, an denen tanninstarke Weine scheitern. Zu Pilzen und Trüffel passt Barbera nicht mangels Tannin, sondern weil Säure und dunkle Frucht die erdigen Aromen tragen, ohne sie zu überdecken.
Daraus folgen die piemontesischen Klassiker fast von selbst. Zur Bagna Càuda mit ihrer Sardellen-Knoblauch-Sauce gehört Barbera, weil kein anderer Wein dagegen ankommt. Tajarin mit Butter und Trüffel, Agnolotti del plin, Tagliatelle al ragù, Brasato, gegrilltes rotes Fleisch, geschmorte Rinderbäckchen, Polenta mit Pilzen und gereifter Parmigiano funktionieren alle. Ein junger, unbeholzter Barbera passt zu Salumi und Pizza, ein Superiore oder Nizza zu Schmorgerichten und Wild.
Wenn du zwischendurch etwas Helles suchst, findest du bei uns auch Chardonnay aus Italien. Weitere kräftige Rote aus dem Land stehen in unserer Übersicht zu italienischem Rotwein, etwa Montepulciano d'Abruzzo oder Chianti aus der Toskana.
Serviertemperatur und Lagerfähigkeit
Barbera verträgt das kühle Ende der Rotwein-Skala besser als die meisten, weil kaum Tannin da ist, das durch Kälte hart würde. Ein einfacher, unbeholzter Barbera ist bei 15 bis 16 Grad am besten, ein Superiore bei 16 bis 17 Grad, ein Nizza oder ein gereifter Wein bei 17 bis 18 Grad. Zu warm serviert wirkt die Säure spitz und der Alkohol vordergründig.
Bei der Lagerfähigkeit lohnt Ehrlichkeit. Ein einfacher Barbera ist für die ersten zwei bis drei Jahre gemacht, länger zu warten bringt nichts. Ein Superiore hält fünf bis acht Jahre. Nizza und die großen Einzellagen können zehn Jahre und mehr, wobei auch dort gilt, dass ein holzbetonter Barbera nicht endlos gewinnt. Irgendwann überlebt das Fass die Frucht.
Häufige Fragen zu Barbera
Was ist Barbera für ein Wein?
Barbera ist eine rote Rebsorte aus dem Piemont und dort die meistangebaute Sorte überhaupt. Typisch sind eine sehr tiefe Farbe, viel Säure und wenig Tannin. Die Weine reichen vom leichten Alltagswein bis zum holzgereiften Nizza mit zehn Jahren Lagerpotenzial.
Wie schmeckt Barbera?
Nach dunkler Kirsche, Brombeere und Pflaume, mit lebendiger Säure und weichem, rundem Gaumen. Weil die Traube kaum Gerbstoff mitbringt, wirkt Barbera selten kratzig. Holzausgebaute Weine bringen zusätzlich Gewürz, Lakritz, Kakao und Vanille mit.
Was ist der Unterschied zwischen Barbera d'Asti und Barbera d'Alba?
Barbera d'Asti kommt aus dem Monferrato, ist DOCG und verlangt mindestens neunzig Prozent Barbera. Barbera d'Alba kommt aus der Provinz Cuneo, ist DOC und darf bis zu fünfzehn Prozent Nebbiolo enthalten, muss aber nicht. In Asti ist Barbera die Leitsorte und bekommt die besten Lagen, in Alba steht sie hinter Nebbiolo.
Was bedeutet Superiore bei Barbera?
Superiore ist eine Reifestufe. Beim Barbera d'Asti bedeutet sie mindestens vierzehn Monate Reife, davon sechs im Holzfass, und mindestens zwölfeinhalb Volumenprozent. Beim Barbera d'Alba sind es zwölf Monate mit vier Monaten Holz.
Was ist ein Nizza?
Nizza ist die oberste Stufe des Barbera und inzwischen eine eigene DOCG. Verlangt werden hundert Prozent Barbera aus achtzehn Gemeinden rund um Nizza Monferrato, mindestens dreizehn Volumenprozent und achtzehn Monate Reife mit sechs Monaten im Holz. Auf dem Etikett steht meist nur Nizza, nicht mehr Barbera.
Ist Barbera mit Nebbiolo verwandt?
Nein. DNA-Untersuchungen zeigen keine direkte Verwandtschaft: Keine der beiden Sorten ist Elternteil oder Geschwister der anderen. Auch eine Verwandtschaft zu Primitivo gibt es nicht. Von Barbera bekannt ist ein Elternteil, die heute fast verschwundene Sorte Coccalona nera.
Was ist Barbera Passito oder Appassimento?
Ein Wein aus angetrockneten Barbera-Trauben. Die geschützte Bezeichnung lautet Piemonte Barbera Passito. Steht zusätzlich Appassimento auf dem Etikett, ist das ein Markenname und keine Herkunftsangabe. Vorgeschrieben sind mindestens sechzehn Volumenprozent Gesamtalkohol bei mindestens neun Volumenprozent vorhandenem Alkohol. Die Differenz steckt als unvergorener Restzucker im Wein.
Wie lange kann man Barbera lagern?
Ein einfacher Barbera ist für die ersten zwei bis drei Jahre gemacht. Ein Superiore hält fünf bis acht Jahre. Ein Nizza oder eine große Einzellage kann zehn Jahre und mehr, wobei auch dort irgendwann das Holz die Frucht überdauert.
Was passt zu Barbera?
Die Säure schneidet durch Fett, das fehlende Tannin verträgt sich mit Ei und Sardellen. Deshalb passen Bagna Càuda, Tajarin mit Trüffel, Agnolotti, Tagliatelle al ragù, Brasato, gegrilltes Fleisch, Polenta mit Pilzen und gereifter Parmigiano. Ein junger Barbera passt zu Salumi und Pizza, ein Superiore zu Schmorgerichten.