Côtes du Rhône Weine kaufen

Côtes du Rhône: Rotwein, Weißwein und Rosé aus dem Rhônetal
Côtes du Rhône ist die größte Appellation im Rhônetal und verteilt sich über 172 Gemeinden in sechs Départements. Der Name steht für die erste von vier Stufen: darüber liegen Côtes du Rhône Villages, die Villages mit eigenem Gemeindenamen und die Crus wie Châteauneuf-du-Pape oder Gigondas. Bei uns findest du Rotwein, Weißwein und Rosé aus beiden Côtes-du-Rhône-Stufen, unter anderem von E. Guigal, M. Chapoutier, Maison Tardieu-Laurent und Pierre Amadieu.
-

-
Frisch und mineralischLes Cellieres des Dauphins Côtes du Rhône, FrankreichClairette, Grenache Blanc, Marsanne, ViognierTrocken
Unsere Bewertung
86/100
Kundenbewertung
-
-
Der Klassiker von ChapoutierM. Chapoutier Côtes du Rhône, FrankreichGrenache, SyrahTrocken
Unsere Bewertung
88/100
Kundenbewertung
-
-
Eine neue Dimension an Côtes du RhôneEmpfehlungMaison Tardieu-Laurent Côtes du Rhône, FrankreichGrenache, SyrahTrocken
Unsere Bewertung
95/100
Kundenbewertung
-
23 Artikel
Côtes du Rhône Wein: Herkunft, Rebsorten und Qualitätsstufen
Wie ein Côtes du Rhône schmeckt
Der typische rote Côtes du Rhône ist mittelkräftig und saftig. Grenache bringt reife rote Frucht, Kirsche und Himbeere, dazu Wärme und weichen Körper. Syrah legt dunkle Frucht, Pfeffer und eine feste Struktur darunter. Mourvèdre steht mengenmäßig weit hinten, sorgt aber für Tannin und eine dunkle Würze. Die meisten Weine sind trocken ausgebaut und schon jung zugänglich, sie sind nicht auf lange Lagerung angelegt, sondern auf Trinkfluss. Ein Côtes du Rhône Villages fällt dichter aus und hat mehr Tannin, weil er aus niedrigeren Erträgen stammt und mehr natürlichen Alkohol mitbringen muss. Weiß und Rosé kommen aus demselben Gebiet, schmecken aber anders: frisch, mit Steinobst und Kräuterwürze.
Die vier Stufen der Appellation
Côtes du Rhône ist keine einzelne Herkunft, sondern eine Pyramide. Je enger die Herkunft eingegrenzt ist, desto weniger darf ein Winzer ernten und desto mehr natürlichen Alkohol muss der Wein mitbringen.
| Stufe | Umfang | Ertrag | Mindestalkohol |
|---|---|---|---|
| Côtes du Rhône | 172 Gemeinden | 51 hl/ha | 11 % (im Norden 10,5 %) |
| Côtes du Rhône Villages | 95 Gemeinden | 44 hl/ha | 12 % |
| Villages mit Gemeindename | 21 Namenszusätze | 41 hl/ha | 12,5 % (Rot) |
| Crus | 18 Appellationen | eigene Regeln | eigene Regeln |
Die 21 zugelassenen Namenszusätze stehen zusammen mit Côtes du Rhône Villages auf dem Etikett, darunter Séguret, Sablet, Plan de Dieu, Visan und Valréas. Manche stehen für eine einzelne Gemeinde, manche für mehrere Orte. Die Villages-Stufe gibt es nur im Süden des Tals: im Norden führt der Weg von der Basis-Appellation direkt zu den Crus.
Rebsorten: 27 sind zugelassen, drei tragen die roten Weine
In der Appellation sind 27 Rebsorten zugelassen, den Charakter prägen drei. Grenache muss im roten und im rosé Côtes du Rhône mindestens 30 Prozent der Rebfläche eines Betriebs stellen, Syrah und Mourvèdre zusammen mindestens 20 Prozent. Für Betriebe nördlich von Montélimar entfällt die Grenache-Vorgabe. Beim Villages liegen beide Werte höher, bei 40 und 25 Prozent. Welche Traubensorten in die Cuvée kommen, entscheidet der Winzer: reinsortige Weine sind selten, der rote Côtes du Rhône ist fast immer eine Mischung, ergänzt um Nebensorten wie Carignan, Cinsault und Counoise.
Côtes du Rhône blanc, der weiße Teil der Appellation
Gut vier Fünftel der Ernte sind Rotwein, der Rest teilt sich fast gleichmäßig auf Rosé und Weiß auf. Beim Weißwein müssen mindestens 80 Prozent der Rebfläche mit Bourboulenc, Clairette, Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne und Viognier bestockt sein, das sind auch die Sorten, die den Wein prägen. Das ergibt einen Weißwein mit Körper: gelbe Frucht, Anklänge von Anis und Fenchel, oft eine cremige Textur. Zu gebratenem Fisch und Gemüse aus dem Ofen trägt er weiter als ein leichter, säurebetonter Weißwein.
Nördliche und südliche Rhône
Weine von der Rhône kommen aus zwei Teilen des Tals, die wenig gemeinsam haben. Im Norden, zwischen Vienne und Valence, stehen die Reben auf steilen Granithängen. In den Crus dort ist Syrah die einzige zugelassene rote Sorte, ergänzt um kleine Anteile weißer Sorten, in der Côte-Rôtie zum Beispiel Viognier. Im Süden, rund um Avignon und Orange, wird das Tal breit, das Klima ist mediterran, und Grenache führt in Cuvées aus mehreren Sorten. Die Appellation Côtes du Rhône deckt beide Hälften ab, deshalb unterscheiden die Regeln sogar beim Mindestalkohol: nördlich der Höhe von Montélimar reichen 10,5 Prozent, südlich davon sind 11 Prozent gefordert. Der weitaus größte Teil der Weine, die als Côtes du Rhône verkauft werden, kommt aus dem Süden.
Die 18 Crus des Rhônetals
18 Herkünfte im Tal haben eine eigene Appellation und heißen deshalb Crus. Im Norden sind das Côte-Rôtie, Condrieu, Château-Grillet, Saint-Joseph, Crozes-Hermitage, Hermitage, Cornas und Saint-Péray. Im Süden Vinsobres, Rasteau, Cairanne, Gigondas, Vacqueyras, Beaumes de Venise, Châteauneuf-du-Pape, Lirac, Laudun und Tavel, der einzige Cru des Rhônetals, der ausschließlich Rosé erzeugt. Ein Cru ist kein besseres Côtes du Rhône, sondern eine eigene Herkunft mit eigenen Regeln. Auf dem Etikett steht dann nur noch der Ortsname.
Wozu Côtes du Rhône passt
Der rote Côtes du Rhône ist ein Essenswein, kein Solist. Er passt zu Lamm, Ratatouille, Schmorgerichten mit Kräutern der Provence, gegrilltem Gemüse, Hackfleischgerichten und mittelalten Hartkäsen. Zu Wild und kräftigen Schmortöpfen greifst du besser zum Villages, das zusätzliche Tannin trägt hier. Rosé aus dem Rhônetal ist meist kräftiger gebaut als der aus der Provence und hält deshalb auch gegrilltem Fleisch stand.
Lagern und servieren
Ein einfacher roter Côtes du Rhône ist innerhalb von zwei bis vier Jahren nach der Ernte am schönsten. Villages und die Weine mit Gemeindenamen halten länger, oft fünf bis acht Jahre, Crus deutlich darüber hinaus. Rot servierst du bei 16 bis 18 Grad, Weiß und Rosé bei 8 bis 10 Grad. Karaffieren lohnt selten. Nur ein junger Villages mit viel Tannin gewinnt dabei.
Côtes du Rhône Weinbaugebiet - Heimat toller Weine (Dieses Bild wurde mit Liebe und Ki gestaltet)
Côtes du Rhône bei genuss7
In dieser Kategorie stehen Weine der Appellationen Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages, darunter Alltagsweine und Cuvées aus alten Reben. Regelmäßig vertreten sind M. Chapoutier mit der Belleruche, E. Guigal, Maison Tardieu-Laurent und Pierre Amadieu, dazu Villages-Weine aus Valréas und vom Château La Nerthe. Weine aus dem Côtes du Rhône kannst du hier einzeln kaufen oder als Paket bestellen. Die Crus des Rhônetals findest du in eigenen Kategorien, den Rest des Landes in unserer Übersicht für Weine aus Frankreich.
Häufige Fragen zu Côtes du Rhône
Was bedeutet Côtes du Rhône?
Côtes du Rhône ist eine geschützte französische Herkunftsbezeichnung, auf dem Etikett steht sie als AOC oder AOP. Sie bezeichnet Weine aus 172 Gemeinden entlang der Rhône zwischen Vienne und Avignon und schreibt Rebsorten, Höchsterträge und einen Mindestalkohol vor.
Was ist der Unterschied zwischen Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages?
Villages kommt aus 95 ausgewählten Gemeinden im Süden des Tals statt aus dem gesamten Gebiet und arbeitet mit strengeren Regeln: 44 statt 51 Hektoliter Ertrag je Hektar, 12 statt 11 Prozent Mindestalkohol und ein höherer Pflichtanteil an Grenache, Syrah und Mourvèdre.
Welche Rebsorten stecken in einem Côtes du Rhône?
Zugelassen sind 27 Sorten, tragend sind drei: Grenache, Syrah und Mourvèdre. Grenache muss beim roten Côtes du Rhône mindestens 30 Prozent der Rebfläche eines Betriebs stellen, Syrah und Mourvèdre zusammen mindestens 20 Prozent. Beim weißen Côtes du Rhône sind mindestens 80 Prozent der Rebfläche für Bourboulenc, Clairette, Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne und Viognier reserviert.
Ist Côtes du Rhône trocken?
Ja, fast immer. Rot, Weiß und Rosé werden trocken ausgebaut. Süße Weine aus dem Rhônetal tragen eigene Appellationen und heißen nicht Côtes du Rhône.
Gibt es Côtes du Rhône auch als Weißwein?
Ja, nur rund acht Prozent der Ernte sind weiß. Im Handel ist er deshalb selten. Wer ihn probiert, bekommt einen Weißwein mit Körper und Struktur statt einen leichten, säurebetonten.
Was ist der Unterschied zwischen Côtes du Rhône und Châteauneuf-du-Pape?
Châteauneuf-du-Pape ist ein Cru, also eine eigenständige Appellation im Süden des Tals mit eigenem Lastenheft, kleinerem Gebiet und niedrigeren Erträgen. Ein Côtes du Rhône darf aus dem gesamten Gebiet stammen. Auf dem Etikett eines Cru steht der Zusatz Côtes du Rhône deshalb nicht.
Wie lange kann man einen Côtes du Rhône lagern?
Ein einfacher roter Côtes du Rhône trinkt sich jung, in den ersten zwei bis vier Jahren. Ein Villages hält meist fünf bis acht Jahre, Weine aus den Crus deutlich länger. Weiß und Rosé solltest du jung trinken.
Bei welcher Temperatur trinkt man Côtes du Rhône?
Rotwein bei 16 bis 18 Grad, also spürbar kühler als ein geheiztes Wohnzimmer. Weißwein und Rosé bei 8 bis 10 Grad. Ein junger Villages gewinnt, wenn er vorher eine halbe Stunde in der Karaffe steht.