Viognier Weißwein

Viognier: Aprikose und Blüten von der Rhône

Viognier ist eine weiße Rebsorte von der nördlichen Rhône, bekannt aus Condrieu. Der Wein duftet nach Aprikose und Blüten, ist voll und hat wenig Säure. Bei uns findest du ihn reinsortig aus Frankreich und der Pfalz und als Partner in Cuvées.

Was ist Viognier? ↓

Viognier erklärt

Das Ursprungsgebiet liegt südlich von Lyon. Dort war die Sorte vor einigen Jahrzehnten fast verschwunden, nur noch wenige Hektar standen rund um Condrieu. Heute wächst sie wieder an der Rhône, im Languedoc, in Kalifornien, Australien und in Deutschland, vor allem in der Pfalz. Die Traube ist anspruchsvoll: Sie braucht volle Reife, sonst fehlt ihr der Duft.

Wie schmeckt Viognier?

Viognier riecht intensiv nach Aprikose, Pfirsich, Birne und Blüten wie Geißblatt oder Akazie. Am Gaumen ist er voll und fast ölig, die Säure ist mild. Der Alkohol liegt oft über 13 Prozent. Im Holz ausgebaute Viognier wirken cremiger, im Stahl ausgebaute frischer.

Condrieu: der berühmteste Viognier

Condrieu ist eine kleine Herkunft an steilen Granithängen über der Rhône. Der Wein muss reinsortig aus Viognier sein. Bei uns gibt es den Condrieu von Tardieu-Laurent. Mehr zur Herkunft steht im Weinlexikon unter Condrieu.

Viognier im Rotwein: Côte-Rôtie

Direkt nördlich von Condrieu liegt die Côte-Rôtie. Dort dürfen bis zu 20 Prozent Viognier zusammen mit dem Syrah vergoren werden. Die weiße Traube macht den Rotwein duftiger und stabilisiert die Farbe. Zwei solche Weine stehen auf dieser Seite, die Côte-Rôtie La Mouline und La Turque von Guigal. Nach diesem Vorbild bekommen auch manche Syrah aus Übersee etwas Viognier.

Viognier aus Südfrankreich und Côtes du Rhône

Im Süden Frankreichs wird Viognier oft reinsortig abgefüllt, zum Beispiel von Domaine Montrose, La Grange und Michel Gassier. In weißen Côtes du Rhône steht er meist in Cuvées mit Grenache Blanc, Marsanne und Roussanne. Mehr dazu findest du unter Côtes du Rhône.

Viognier aus der Pfalz

Das warme Klima der Pfalz bringt die Sorte gut zur Reife. Reinsortigen Viognier machen bei uns Emil Bauer aus Nussdorf, Oliver Zeter, Philipp Kuhn aus Laumersheim sowie Klaus und Marius Meyer. In der Cuvée Hullabaloo von Markus Schneider ist er ebenfalls dabei.

Wozu passt Viognier?

Zu Gerichten mit etwas Fülle und Würze: Geflügel mit Aprikosen, Hummer und Garnelen, mildes Curry und Ziegenkäse. Trink Viognier bei 10 bis 12 Grad, zu kalt verliert er seinen Duft.

Probiert und beraten

Jeden Wein auf dieser Seite haben wir selbst probiert. Welcher zu deinem Essen passt, sagen wir dir gern am Telefon, montags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr unter 07031 463 86 42.

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Häufige Fragen zu Viognier

Was ist Viognier für ein Wein?

Ein voller, aromatischer Weißwein aus der gleichnamigen Rebsorte. Sie stammt von der nördlichen Rhône.

Wie schmeckt Viognier?

Nach Aprikose, Pfirsich und Blüten, mit vollem Körper und milder Säure.

Ist Viognier trocken?

Meist ja. Wegen der reifen Frucht und der milden Säure kann er trotzdem leicht süßlich wirken.

Was ist Condrieu?

Eine Herkunft an der nördlichen Rhône. Condrieu ist immer ein reinsortiger Viognier.

Warum steckt Viognier in Rotwein?

In der Côte-Rôtie dürfen bis zu 20 Prozent Viognier mit dem Syrah vergoren werden. Das macht den Wein duftiger.

Wozu passt Viognier?

Zu Geflügel, Hummer, Garnelen, mildem Curry und Ziegenkäse.